Man redet nicht mit Spitzeldiensten wie DiTiB

Christen und Muslime müssten mehr miteinander kommunizieren, fordert der Bochumer Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth. Hintergrund ist, dass Ditib-Imame als Spitzel des türkischen Staates eingesetzt wurden.

domradio.de

Angesichts der Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis hat der Bochumer Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth zum interreligiösen Dialog aufgerufen. Das Vertrauen zwischen Christen und Muslimen könne nur wiederhergestellt werden, „indem man die gewachsenen persönlichen Beziehungen weiterhin pflegt, statt sich empört zurückzuziehen“, sagte Reichmuth dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Essen. Die Spionage-Vorwürfe gegen Imame des türkischen Islamverbands Ditib bezeichnete er als nicht überraschend.

Schon seit längerem seien Ditib-Imame häufig als Spitzel im Dienst des türkischen Staates verdächtigt worden, erklärte der frühere Leiter des Seminars für Orientalistik und Islamwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum: „Sie werden von den Konsulaten eingesetzt und sind direkt der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt.“

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Wie Scientology die Mitglieder davonlaufen

© action press Nie unbeobachtet: Celebrity Centre der sogenannten Church of Scientology
© action press Nie unbeobachtet: Celebrity Centre der sogenannten Church of Scientology
In den Fünfzigern eröffnete L. Ron Hubbard die Jagd auf Hollywood-Prominente. Doch die guten Zeiten sind vorbei. Inzwischen hat der große Exodus eingesetzt. Über den Niedergang der selbsternannten „Kirche“.

Von Christiane Heil | Frankfurter Allgemeine

Wer dieser Tage das Celebrity Centre der Scientologen in Hollywood betritt, steht unter ständiger Beobachtung. Der uniformierte Wachmann, der die Schwingtür zu dem früheren Château Élysée öffnet, einem Gebäude im Stil eines französischen Schlosses aus dem 17. Jahrhundert, fragt wie beiläufig nach dem Wohnort und dem Namen. An der holzgetäfelten Rezeption übergibt er den Gast an die Empfangsdame.

„Sind Sie zum ersten Mal hier? Möchten Sie eine Führung?“, fragt die Mittzwanzigerin. Die Antwort, nur im Café am Rosengarten der Anlage einen Cappuccino trinken zu wollen, stößt auf taube Ohren. Nach dem ersten Schluck aus dem Pappbecher steht schon Luke am Tisch.

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Fall Yücel: Forderung nach Einreiseverbot für Erdogan

erdoganNach der Anordnung von Untersuchungshaft für den „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel haben Bundestagsabgeordnete gefordert, den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht in Deutschland für die von ihm geplante Verfassungsänderung werben zu lassen.

evangelisch.de

Die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen sagte der „Bild“-Zeitung (Mittwoch), die Bundesregierung müsse „ein Einreiseverbot für Erdogan und die türkische Regierung in Deutschland verhängen. Sie dürfen hier keinen Wahlkampf für Diktatur und Todesstrafe machen.“

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Hamburg: Verfassungsschutz prüft Strukturen bei Muradiye-Moschee

Die islamistischen und demokratiefeindlichen Facebook-Posts des zurückgetretenen Trägervereinsvorsitzenden der Muradiye-Moschee haben ein Nachspiel. Nun hat sich der Verfassungsschutz eingeschaltet. Außerdem berät die Bürgerschaft über die Ditib-Moschee.

FOCUS ONLINE

Hamburgs Verfassungsschutz prüft mögliche extremistische Strukturen bei der Muradiye-Moschee im Stadtteil Wilhelmsburg. „Wir sind äußerst wachsam, wenn Gegner der Demokratie in Moscheen Einfluss gewinnen wollen“, sagte Innensenator Andy Grote (SPD) am Dienstag in Hamburg. In Postings auf der Facebook-Seite des mittlerweile zurückgetretenen Vorsitzenden des Trägervereins der Ditib-Moschee, Ishak Kocaman, hieß es unter anderem: „Demokratie ist für uns nicht bindend. Uns bindet Allahs Buch, der Koran.“ Zudem: „Ich spucke auf das Gesicht der Türken und Kurden, die nicht den Islam leben.“ Die Vorgänge rund um die Moschee sind an diesem Mittwoch auf Antrag der CDU auch Thema einer Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft.

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IS überlässt türkischen Truppen Al-Bab

Bild: Civaka-Azad
Bild: Civaka-Azad
Die Syrien-Politik der Türkei gegen die Interessen Russlands und der USA und das Stillehalten Deutschlands

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Der IS hat offenbar mit der Türkei ein Agreement zur Übernahme von Al-Bab getroffen. Die Türkei hält nach wie vor am Ziel fest, bei der Befreiung von Rakka mitspielen zu können und die Ausweitung der „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ zu verhindern.

Die USA halten dagegen an ihrer Zusammenarbeit mit den SDF fest – noch, denn es ist nach wie vor unklar, welche Strategie die neue US-Regierung im Kampf gegen den IS in Nordsyrien hat. Unklar ist auch, ob es Dissonanzen zwischen US-Militärs und der Trump-Regierung gibt. Die US-Militärs wollen an der Zusammenarbeit mit den SDF festhalten.

Das Verhältnis der USA zur Türkei ist ebenfalls unklar. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum die Bundesregierung im Umgang mit der Türkei nach wie vor „die Füße stillhält“.

Die Nachrichtenlage zu den Geschehnissen in Al-Bab könnte verworrener nicht sein. Die Nachrichtenagentur Firatnews berichtete am 24.2., die türkische Armee und die ihr angegliederten islamistischen Gruppen hätten nach einer Übereinkunft mit dem IS die Stadt Al-Bab eingenommen.

Diese Gruppen hatten in den Monaten zuvor in Aleppo gekämpft und wurden auf Drängen Russlands von der türkischen Regierung dort abgezogen und nach Al-Bab beordert. Dort stießen sie auf massive Gegenwehr des IS, die türkische Armee hatte große Verluste zu verzeichnen.

Im Süden steht die syrische Armee in der drei Kilometer von Al-Bab entfernten Ortschaft Tadif. Ihr gelang es ebenfalls, zwei weitere Dörfer vom IS zu befreien. Noch vor wenigen Tagen hieß es, der IS werde die Stadt zwar verlassen, die Kontrolle aber dem syrischen Regime übergeben und nicht der Türkei, da die Türkei den IS hintergangen hätte.

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Bisphenol A: Ersatzstoff ist auch schädlich

Der in Plastik enthaltene Zusatz Bisphenyl FL (BHPF) hat ebenfalls eine störnede Wirkung auf den Hormonhaushalt: Er blockt Östrogen. © HG: kieferpix/ thinkstock
Der in Plastik enthaltene Zusatz Bisphenyl FL (BHPF) hat ebenfalls eine störnede Wirkung auf den Hormonhaushalt: Er blockt Östrogen. © HG: kieferpix/ thinkstock
Von wegen harmlos: Ein vermeintlich unschädlicher Ersatzstoff für den Weichmacherzusatz Bisphenol A entpuppt sich als ebenfalls hormonell wirksam. Das Bisphenol FL (BHPF) wirkt wie ein Östrogenblocker und kann bei Mäusen die Fortpflanzung erheblich stören, wie Versuche belegen. Eine weitere Prüfung dieser Substanz sei daher dringend angeraten, raten die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“.

scinexx

Die Chemikalie Bisphenol A (BPA) wird Kunststoffen zusammen mit Weichmachern zugesetzt, um sie flexibler und elastischer zu machen. Doch inzwischen weiß man, dass BPA den Hormonhaushalt von Menschen und Tier stören kann. Bei männlichen Tieren führt die Chemikalie zu einer Verweiblichung, sie kann ihr Verhalten verändern und beim Menschen Übergewicht und möglicherweise sogar Autismus fördern.

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Mit B-Waffen wollten Briten die Indianer vernichten

 Im French and Indian War 1756 bis 1763 kämpften zahlreiche Indianer auf französischer Seite gegen die Briten Quelle: picture alliance / Isadora/Leema
Im French and Indian War 1756 bis 1763 kämpften zahlreiche Indianer auf französischer Seite gegen die Briten Quelle: picture alliance / Isadora/Leema
1763 erhoben sich zahlreiche Indianerstämme gegen die britische Herrschaft in Nordamerika. Ein General verfiel auf einen teuflischen Plan: Mit Pocken infizierte Decken sollten den Gegner auslöschen.

Von Berthold Seewald | DIE WELT

Jeffrey Amherst gehörte wahrlich nicht zu den rückwärtsgewandten Generälen des Königs von England. Der aufstiegsorientierte Sohn eines Rechtanwalts aus Kent zeichnete sich durch kluge Organisation, systematische Planung und politischen Pragmatismus aus. Als er 1758 unter Umgehung zahlreicher höherer Offiziere zum Oberbefehlshaber eines Expeditionskorps in Nordamerika ernannt wurde, rechtfertigte er diese Beförderung durch den erfolgreichen Feldzug gegen mehrere französische Festungen. Die Eroberung Montreals 1760 trug ihm den informellen Titel „Eroberer Kanadas“ ein. Aber der Mann, der 1778 sogar zum Oberkommandierenden der britischen Armee und Baron aufstieg, erwies sich auch in einer anderen Hinsicht als bahnbrechender Visionär. Amherst wurde zum Wegbereiter der biologischen Kriegführung.

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Allianz Global Investors: Gott will nicht, dass wir die Sicherheit lieben

gottesvirus

Hans-Jörg Naumer, Volkswirt und Leiter Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors: Christen müssten bereit sein, Risiken einzugehen. Nur so könnten sie Gottes Auftrag erfüllen und die Welt zu verändern.

kath.net

„Gott will nicht, dass wir die Sicherheit lieben, sondern ihn.“ Diese vertritt der Volkswirt und Leiter Kapitalmarktanalyse von Allianz Global Investors, Hans-Jörg Naumer beim dem Kongress christlicher Führungskräfte am 24. Februar in Nürnberg. Darüber berichtete die evangelische Nachrichtenagentur idea.

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Neues Rennen zum Mond

Innenraum der Dragon-2-Kapsel. Bild: SpaceX
Innenraum der Dragon-2-Kapsel. Bild: SpaceX
SpaceX und die NASA planen bemannte Flüge – und Indien will den Erdtrabanten als Energielieferanten nutzen

Von Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Gestern gab Elon Musks Firma SpaceX bekannt, dass sie eine „bedeutende Anzahlung“ von zwei Weltraumtouristen erhielt, die 2018 auf der Spur von Apollo 8 eine Reise um den Mond machen wollen. Bislang reiste noch kein Weltraumtourist so weit. Eine Landung von Menschen auf dem Mond, wie sie zwischen 1969 und 1972 bislang nur insgesamt sechs Mal geschah, ist SpaceX zufolge aber nicht vorgesehen. Nun will das Unternehmen die körperliche Verfassung der Anwärter prüfen, um herauszufinden, ob sie den Anforderungen solch einer Reise physisch gewachsen sind.

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Bundesregierung lehnt humanitäre Visa für Flüchtlinge ab

Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Stellungnahme für Europäischen Gerichtshof: Wer Schutz beantragt, will länger bleiben – deshalb kann es keinen Anspruch auf Kurzzeit-Visa geben.

Von Jost Müller-Neuhof | DER TAGESSPIEGEL

Die Bundesregierung hat Forderungen der EU-Justiz widersprochen, wonach Asylsuchenden in Notlagen humanitäre Visa auszustellen sind, um ihnen die sichere Einreise in EU-Staaten zu ermöglichen. In einer Stellungnahme für den Europäischen Gerichtshof (EuGH), die dem Tagesspiegel vorliegt, erklärt die Regierung, nach dem EU-Visakodex bestehe keine entsprechende Verpflichtung für die Mitgliedstaaten. Die Vorschrift des Artikel 25 gelte nur für Ausnahmefälle und für Kurzzeit-Visa. „Beabsichtigt der Antragsteller einzureisen, um internationalen Schutz zu beantragen, ist sein Antrag auf einen längerfristigen Aufenthalt gerichtet.“ Daher scheide ein Notfall-Visum aus.

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Verfassungsschutz ermittelt im Münchner Haus der Kunst

„Grobe Missstände“ und „Verletzung der menschlichen Würde“: Der Betriebsrat erhebt schwere Vorwürfe gegen die Leitung des Hauses der Kunst. (Foto: Johannes Simon)
  • Schon seit 1995 arbeitet für das Haus der Kunst ein Mann, der Scientologe sein soll.
  • Der bayerische Verfassungsschutz untersucht nun, ob die Sekte das Museum unterwandert hat.
  • Es ist nicht das einzige Problem des Hauses, bei dem angesichts seiner Geschichte besondere Sensibilität zu erwarten wäre.

Von Susanne Hermanski, Christian Krügel | Süddeutsche.de

Der bayerische Verfassungsschutz untersucht derzeit, ob beziehungsweise inwieweit das Haus der Kunst von Scientology unterwandert ist. Konkret geht es um die Arbeit eines führenden Mitarbeiters, der für die Personalverwaltung zuständig ist, obwohl er bei dem Museum noch nicht einmal fest angestellt ist. Der Mann soll bekennendes Mitglied bei Scientology sein.

Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU), der Aufsichtsratsvorsitzender des Hauses der Kunst ist, bestätigte der Süddeutschen Zeitung, dass der Verfassungsschutz eingeschaltet worden ist. Ein abschließender Bericht liege noch nicht vor. Zugleich sei eine externe Personalberatung damit beauftragt, die Verwaltung des Museums zu untersuchen und Empfehlungen für eine Neuorganisation zu geben. „Uns ist mehr als bewusst, wie ernst die Lage ist“, sagte Spaenle.

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Haus der Kunst München: Wussten Spaenle, Heubisch von Scientology-Umtrieben?

Scientology in Los Angeles (Bild: PictorialEvidence, CC-BY-Sa 3.0)
Scientology in Los Angeles (Bild: PictorialEvidence, CC-BY-Sa 3.0)

SPD-Kulturpolitikerin verlangt offiziellen Bericht im Kulturausschuss des Landtags. Der Skandal um Scientology-Umtriebe im staatlich finanzierten Haus der Kunst in München wird immer größer. Wie die SPD-Kulturpolitikerin Isabell Zacharias durch interne Dokumente belegen kann, wussten Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) und der frühere Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) bereits seit längerer Zeit von den Scientology-Vorwürfen gegen Mitarbeiter der renommierten Kulturinstitution. Zacharias betont: „Der Betriebsrat des Hauses der Kunst hat im Juli 2016 den Aufsichtsrat offiziell über die Vorwürfe informiert. Dieses Gremium wird von Minister Spaenle geleitet und Herr Heubisch ist ebenfalls Mitglied. Da stellt sich doch die Frage: Warum haben die Herren nichts unternommen? Es ist völlig unglaubwürdig, dass Herr Heubisch nun versucht, sich als Aufklärer zu gerieren. Ohne meine Veröffentlichung der Vorwürfe in der vergangenen Woche wäre von offizieller Seite weiterhin gar nichts passiert.“

Von Isabell Zacharias | BUNDESPRESSEPORTAL

Die Münchner Landtagsabgeordnete Zacharias verlangt nun einen offiziellen Bericht des Ministers Spaenle und seines Vorgängers Heubisch vor dem Kulturausschuss des Bayerischen Landtags. „Das Haus der Kunst ist, auch wegen seiner schwierigen Vergangenheit, von herausragender Bedeutung für die bayerische Kulturpolitik. Es tut mir in der Seele weh, dass es durch diese jahrelang geduldeten Scientology-Umtriebe nun in einen solchen Skandal gerät. Doch derart totalitäre Gruppierungen dürfen in Bayern keinen Einfluss gewinnen. Hier müssen wir mit aller Kraft dagegen halten.“

Zacharias zeigt sich unzufrieden mit der offiziellen Antwort des Kultusministeriums auf eine parlamentarische Anfrage von ihr. „Das Ministerium versucht weiter, den Skandal zu vertuschen. Ich weiß zum Beispiel, dass sich der Bayerische Verfassungsschutz bereits mit dem Fall befasst hat. Doch die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Das Argument, wonach die Persönlichkeitsrechte des mutmaßlichen Scientologen geschützt werden müssten, kann ich nicht nachvollziehen. Immerhin hat das Haus der Kunst auch keine Rücksicht genommen auf die persönlichen Umstände der annähernd 100 Beschäftigten, die von diesem Mann personalrechtlich betreut wurden.“

How This Internet of Things Stuffed Animal Can Be Remotely Turned Into a Spy Device

Paul Stone/YouTube
More bad news for toymaker Spiral Toys, which left customer data from its „CloudPets“ brand exposed online.

Von Lorenzo Franceschi-Bicchierai | MOTHERBOARD

An internet-connected teddy bear that allows parents and kids to exchange heartfelt audio messages sounds like a great idea—until the parents‘ emails and passwords, as well as the message recordings themselves, are left exposed online to hackers.

That’s what happened to an Internet of Things teddy bear made by Spiral Toys, as Motherboard reported on Monday. The company left a database containing customer data completely insecure. And as it turns out, the teddy bears themselves, part of the company’s CloudPets brand, were insecure too, and could have been easily hacked.

„Anyone within range—10 meters with a normal smartphone—can just connect to it,“ Paul Stone, a security researcher who studied how CloudPets‘ toys work, told Motherboard in an email. „Once you’re connected you can send and receive commands and data.“

In other words, the teddy bears could be turned into a remote surveillance devices, or used to harass toddlers much like some insecure baby monitors were used to terrorize toddlers children in the past.

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Deutsche in türkischer Haft: „83 Tage und wir hören nichts von ihm“

Gefängnis (Public Domain)
Gefängnis (Public Domain)
Seit dem Putschversuch hat die Türkei sechs deutsche Staatsangehörige inhaftiert. Einer davon ist ein Unternehmer aus Siegen. Nicht einmal Mitarbeiter des deutschen Konsulats in Antalya durften sich sofort um ihn kümmern.

Von Heike Klovert | SpON

„Es ist ein Albtraum“, sagt Ayse Sögüt. Sie klingt aufgewühlt, während sie erzählt. Ihr Mann sitzt in der Türkei in Haft und sie weiß nicht, wann sie endlich mit ihm telefonieren darf. Wenigstens das. Auch für ihre drei Kinder sei das traumatisch. „Es sind heute 83 Tage und wir hören nichts von ihm.“

Deutsche Politiker, Journalisten und Organisationen setzen sich gerade massiv dafür ein, dass der Türkei-Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel, freikommt – auch DER SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE haben sich der Forderung angeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wirft Yücel „Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung“ vor.

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Eine Rose als Stromspeicher

Ein leitfähiges Polymer macht eine normale Rose von selbst zu einem Leitungsnetz, das Strom speichern kann. © Thor Balkhed/ Universätt Linköping
Ein leitfähiges Polymer macht eine normale Rose von selbst zu einem Leitungsnetz, das Strom speichern kann. © Thor Balkhed/ Universätt Linköping
Cyborg-Rose: Forscher haben eine normale Rose in einen elektrochemischen Stromspeicher umgewandelt. Die Pflanze saugte dafür ein leitfähiges Polymer auf, das in ihrem Inneren ein verzweigtes Leitungsnetz bildete. Im Stiel entstand dabei von allein die Struktur für einen elektrochemischen Kondensator. Der neuartige Rosen-Kondensator kann hunderte Male aufgeladen und wieder entladen werden und kann mit seinem Strom beispielsweise Sensoren antreiben.

scinexx

Das elektronische „Aufrüsten“ von Pflanzen liegt im Trend: Bereits im letzten Jahr haben Wissenschaftler Spinatpflanzen mit Hilfe von eingeschleusten Nanoröhrchen zu Umweltsensoren umfunktioniert. Eine andere Forschergruppe nutzte dagegen ein lösliches Polymer, um eine Rose zur Cyborg-Pflanze zu machen. Ihr Stängel wurde zum Bio-Transistor und ihr Blatt zum elektronisch schaltbaren Display.

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Evangelische Akademie stellt sich Kritik zu Reformationsfeiern

Lutherjahr

„Darum wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nichts dran, dass Du, nähest nach dem Teufel, keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will.“ Luther: Handbuch der Judenfrage, S. 182

Wieso feiern wir das 500-jährige Jubiläum der Reformation als gesamtgesellschaftliches Ereignis? Was feiert die Kirche? Was feiert der Staat? Die Evangelische Akademie Berlin lädt ein, den kritischen Einwänden gegen Reformationsfeiern unter Beteiligung der Bundesrepublik im Gespräch mit EKD-Reformationsbotschafterin Margot Käßmann auf den Grund zu gehen.

evangelisch.de

Im Gespräch mit Margot Käßmann, der Reformationsbotschafterin der EKD, will die Evangelische Akademie Berlin am 27. März 2017 kritische Anfragen bezüglich der Feierlichkeiten rund um das Reformationsjubiläum ernst nehmen und diskutieren. Unter anderem steht die staatliche Beteiligung am Reformationsjubiläum in der Kritik. Der 31. Oktober wird im Reformationsjubliäumsjahr 2017 erstmals ein bundesweiter Feiertag sein.

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„Die Herrschaft über die Natur reproduziert sich innerhalb der Menschheit. Nie hat die christliche Zivilisation, welche die Idee, den körperlich Schwachen zu schützen, der Ausnutzung des starken Knechts zugute kommen ließ, die Herzen der bekehrten Völker ganz zu gewinnen vermocht. Zu sehr wurde das Prinzip der Liebe vom scharfen Verstand und den noch schärferen Waffen der christlichen Herren desavouiert, bis das Luthertum den Gegensatz von Staat und Lehre tilgte, indem es Schwert und Zuchtrute zur Quintessenz des Evangeliums machte. Es hat die geistige Freiheit unmittelbar mit der Bejahung der realen Unterdrückung gleichgesetzt.“
Theodor W.Adorno – Dialektik der Aufklärung

Blistering Gaza war report scorches Netanyahu, Ya’alon and Gantz over tunnel failures

From left, Prime Minister Benjamin Netanyahu, former defense minister Moshe Ya'alon and former IDF Chief of Staff Benny Gantz speak at a press conference at the Prime Minister Office following Operation Protective Edge on August 27, 2014. (Yonatan Sindel/Flash90)
From left, Prime Minister Benjamin Netanyahu, former defense minister Moshe Ya’alon and former IDF Chief of Staff Benny Gantz speak at a press conference at the Prime Minister Office following Operation Protective Edge on August 27, 2014. (Yonatan Sindel/Flash90)
Comptroller’s long-awaited findings about 2014 operation confirm army was unprepared for Hamas’s tunnels, prime minister failed to keep security cabinet in the loop

By Judah Ari Gross | The Times of Israel

Israel’s state comptroller took military and political leaders to task for their failure to prepare adequately for the threat of attack tunnels ahead of the 2014 war with Hamas in the Gaza Strip, in a pair of long-awaited, highly critical reports published on Tuesday.

The reports found significant gaps in the military’s intelligence in the lead-up to the war, as well as a lack of clearly defined operational plans for how to destroy the tunnels. Those failings may have led, the report said, to the unnecessary deaths of Israeli soldiers during the 50-day conflict.

But the Prime Minister’s Office bore the brunt of State Comptroller Yosef Shapira’s criticism, for its failure to sufficiently brief members of the security cabinet about the subterranean threat.

While the reports were only released to the public on Tuesday, most of the critiques they contain have been reported on widely for months, as versions of the scalding documents circulated among relevant politicians and defense officials — and were leaked by them — as early as May 2016.

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Wahl Dodo des Monats Februar 2017

Dodo des Monats Februar 2017 ©HFR
Dodo des Monats Februar 2017 ©HFR

Ohne Religion scheint es im säkularen Gemeinwesen Deutschlands nicht zu laufen. Statt weniger Kirchen, weniger Moscheen entscheiden sich selbst Ungläubige für Religion statt dagegen. Künstliche Konstrukte, nicht belegbar, Worthülsen wie das Abendland, christlich noch dazu, die ganz Eifrigen beschwören das Judentum, welches ihre Altvorderen in die Öfen von Auschwitz getrieben haben. Religion sei Kultur, dämlich grinsend in die Masse, werden solche Sätze erbrochen. Kultur ist eine Hure, die sich mit allem und jeden ins Bett gelegt hat und es fröhlich noch immer tut. Das macht ihre Vielfältigkeit, ihre Kreativität aus. Religion ist eine Untermenge, jener Bereich der privilegiertes Wissen vortäuscht und Wege zur Unsterblichkeit aufzeigen will, aber nur für diejenigen, die zum Klub gehören. Polit-Tourismus zum Vatikan, evangelische Bischöfe sitzen schmachtend an den Tischen der Macht und entscheiden über das Wohl und Wehe von Menschen, mit denen sie nicht zu tun haben. Religionssklavische Politik macht es möglich.

Die Wahl zum Dodo des Monats ist bis zum 07. März, 18:00 Uhr befristet. Der Gewinner wird am folgenden Tag gewürdigt werden. Viel Spaß?

  1.  Regierungskoordinatoren Österreich, „zum Kreuz kriechende Sissies.“
  2.  Gerhard L. Müller, „gottverlassene Ahnungslosigkeit.“
  3.  Christoph Meyns, „religiöse Gefühle gehören beachtet.“
  4.  Markus Söder, „Gottesknecht braucht die Kirche nicht.“
  5.  Volker Kauder, „sorgt sich um die Christen in der Türkei.“
  6.  Michael Hüther, „Die EU fußt auf dem Christentum.“
  7.  Markus Dröge „Instrumentalisierung eines Terror-Aktes.“
  8.  Sigurd Rink „Beamter der Bundeswehr mit christlicher Attitüde.“
  9.  Jann Jakobs „Staatsknete für Gebete.“
  10.  Devid Striesow, „Religion als Pflichtschulfach.“
  11.  Binali Yildirim „Osmanen-Verschnitt in Oberhausen.“
  12.  Zita Schwyter „Zimbo als Heilpraktikerin?“
  13.  Christoph Markschies, „will seine Märchenkunde an der HU verstärkt wissen.“
  14.  Dirk Behrendt, „vorwärts in die Vergangenheit.
  15.  Josef Kraus, „christliche Homophobie-Pflege.“
  16.  André Poggenburg, „SA im Parlament.“
  17.  Johannes Singhammer, „zum Beten nach Washington.“
  18.  Gundrun Kugler, „das Kreuz sei ein säkulares Symbol.“

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