Eine Rose als Stromspeicher


Ein leitfähiges Polymer macht eine normale Rose von selbst zu einem Leitungsnetz, das Strom speichern kann. © Thor Balkhed/ Universätt Linköping
Ein leitfähiges Polymer macht eine normale Rose von selbst zu einem Leitungsnetz, das Strom speichern kann. © Thor Balkhed/ Universätt Linköping
Cyborg-Rose: Forscher haben eine normale Rose in einen elektrochemischen Stromspeicher umgewandelt. Die Pflanze saugte dafür ein leitfähiges Polymer auf, das in ihrem Inneren ein verzweigtes Leitungsnetz bildete. Im Stiel entstand dabei von allein die Struktur für einen elektrochemischen Kondensator. Der neuartige Rosen-Kondensator kann hunderte Male aufgeladen und wieder entladen werden und kann mit seinem Strom beispielsweise Sensoren antreiben.

scinexx

Das elektronische „Aufrüsten“ von Pflanzen liegt im Trend: Bereits im letzten Jahr haben Wissenschaftler Spinatpflanzen mit Hilfe von eingeschleusten Nanoröhrchen zu Umweltsensoren umfunktioniert. Eine andere Forschergruppe nutzte dagegen ein lösliches Polymer, um eine Rose zur Cyborg-Pflanze zu machen. Ihr Stängel wurde zum Bio-Transistor und ihr Blatt zum elektronisch schaltbaren Display.

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