Man redet nicht mit Spitzeldiensten wie DiTiB


Christen und Muslime müssten mehr miteinander kommunizieren, fordert der Bochumer Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth. Hintergrund ist, dass Ditib-Imame als Spitzel des türkischen Staates eingesetzt wurden.

domradio.de

Angesichts der Spannungen im deutsch-türkischen Verhältnis hat der Bochumer Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth zum interreligiösen Dialog aufgerufen. Das Vertrauen zwischen Christen und Muslimen könne nur wiederhergestellt werden, „indem man die gewachsenen persönlichen Beziehungen weiterhin pflegt, statt sich empört zurückzuziehen“, sagte Reichmuth dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Essen. Die Spionage-Vorwürfe gegen Imame des türkischen Islamverbands Ditib bezeichnete er als nicht überraschend.

Schon seit längerem seien Ditib-Imame häufig als Spitzel im Dienst des türkischen Staates verdächtigt worden, erklärte der frühere Leiter des Seminars für Orientalistik und Islamwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum: „Sie werden von den Konsulaten eingesetzt und sind direkt der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt.“

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