Kardinal Müller: Luthers Lehre kann Korrektiv für katholische Kirche sein


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild

„Warum wenden wir uns nicht mit Waffengewalt gegen diese Lehrer des Unrechts, die Kardinäle, Päpste … und waschen unsere Hände in ihrem Blute?“Martin Luther

Lutherische und katholische Vorstellungen über das Wesen der Kirche schließen sich nach Auffassung des Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nicht aus.

evangelisch.de

Die Kirchenlehre des Reformators Martin Luther (1483-1546) „muss nicht in toto abgelehnt werden und kann auch als Korrektur für eine einseitig auf die sichtbare Gestalt der Kirche festgelegte katholische Ekklesiologie bewertet sein“, sagte er am Mittwoch in Rom. Bei einer Tagung über Luther und die Sakramente an der päpstlichen Gregoriana-Universität betonte Müller, Luther habe niemals eine neue oder andere Kirche gründen wollen. Vielmehr habe er die bestehende Kirche in ihrer ursprünglichen Form wiederherstellen und von falschen Lehren und Praktiken befreien wollen.

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