Menschheit schuf 208 neue Minerale


Das grünliche Simonkolleit [Zn5(OH)8Cl2·H2O] verdankt seine Entstehung dem Kupferbergbau: Es bildete sich in einer Kupfermine in Arizona. © RRUFF
Das grünliche Simonkolleit [Zn5(OH)8Cl2·H2O] verdankt seine Entstehung dem Kupferbergbau: Es bildete sich in einer Kupfermine in Arizona. © RRUFF
Mensch als Katalysator: Der Mensch hat die Vielfalt der Minerale auf der Erde so rapide erhöht wie kaum ein Ereignis zuvor. Immerhin 208 Minerale verdanken ihre Entstehung indirekt oder direkt der menschlichen Aktivität, wie eine Studie zeigt. Vor allem der Bergbau und die Metallverarbeitung schufen die Voraussetzung für neue Verbindungen. Die Forscher sehen in dieser Mineralschwemme ein weiteres Kennzeichen des Anthropozäns – des Zeitalters des Menschen.

scinexx

Unsere Erde birgt eine gewaltige Vielfalt an Mineralen: 5.208 verschiedene Arten sind es bisher offiziell, davon gelten rund 2.500 als selten. Experten schätzen jedoch, dass noch mindestens 1.500 weitere Minerale auf ihre Entdeckung warten.

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