Käßmanns protestantischer Neo-Kolonialismus


Lutherjahr

Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen… Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie richten viel Schaden an.
Luther-Predigt von 1526, Weimarer Ausgabe 16, S. 551

Die evangelische Theologin Margot Käßmann ist Spuren der Reformation in Mittelamerika nachgegangen. Nach einem zwölftägigen Aufenthalt in Mexiko, Guatemala, El Salvador und Costa Rica erklärte die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Freitag: „Mittelamerika zehrt von den Bildungsimpulsen der Reformation.“

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Die kleinen lutherischen Kirchen in der Region engagierten sich für das Anliegen Martin Luthers, Schulen für alle zu gründen und die Bibel in die Volkssprache zu übersetzen. Mittlerweile sei die Bibel in 11 der 24 Maya-Sprachen übersetzt.

Käßmann hielt auf ihrer Reise Vorträge und Gottesdienste in lutherischen Gemeinden und warb in Botschaften und kulturellen Einrichtungen für das 500. Reformationsjubiläum. Das Jubiläum führe zu neuen ökumenischen Netzwerken, stellte die Theologin fest.

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