Kopftuchfrauen sind Teil einer Islamistenlobby


Bild: Cicero Online
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Kopftuch und Feminismus sind nicht zu vereinen. Das sagt Zana Ramadani, CDU-Mitglied und ehemalige Femen-Aktivistin, in ihrem heute erscheinenden Buch „Die verschleierte Gefahr“. Um Frauen und deren Rechte wirklich zu unterstützen, müssten muslimische Feministinnen ihr Kopftuch ablegen

Von Zana Ramadani | Cicero

Wer sich öffentlich mit entblößten Brüsten zeigt, bekommt in Europa mindestens so viel Aufmerksamkeit wie eine Frau mit einer Burka.

Wir, die deutschen Aktivistinnen von Femen, taten bei unserer ersten Aktion beides gleichzeitig. Und das kam so: Ich hatte die ukrainische Frauenrechtlerinnengruppe Femen schon länger im Blick. Nach ihrer Gründung 2008 versuchten sie mit Kunstaktionen, bei denen sie sich kostümierten, für die Rechte von Frauen zu werben. Dann erkannten sie, dass sie mehr Publicity erhalten, wenn sie ihren Oberkörper entblößen. Weltweite Aufmerksamkeit erzielte Femen 2012, im Jahr der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine, als Alexandra Schewtschenko und Jana Schdanowa aus Protest gegen den zu erwartenden Sextourismus den EM-Pokal attackierten.

In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt nur eine Facebook-Gruppe, die über die Aktionen der Ukrainerinnen berichtete. Ich wollte diese Gruppe unterstützen. Ich dachte nicht im Entferntesten daran, mich selbst auszuziehen. Mit meinem Job als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und meiner Mitgliedschaft in der CDU erschien mir das unvereinbar. Aber ich schrieb eine E-Mail, und es stellte sich heraus, dass Irina, die Verwalterin der Facebook-Gruppe, ganz allein war.

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