Dodo Käßmann: Mit Bildung gegen Fundamentalismus


„Es ist eine verdammte, verfluchte Sache mit dem tollen Pöbel. Niemand kann ihn so gut regieren wie die Tyrannen. Die sind der Knüppel, der dem Hund an den Hals gebunden wird. Könnten sie auf bessere Art zu regieren sein, würde Gott auch eine andere Ordnung über sie gesetzt haben als das Schwert und die Tyrannen. Das Schwert zeigt deutlich an, was für Kinder es unter sich hat, nämlich nichts als verdammte Schurken, wenn sie es zu tun wagten. Darum rate ich, dass ein jeder, der hier mit einem guten Gewissen handeln und das Rechte tun will, mit der weltlichen Obrigkeit zufrieden sei und sich nicht an ihr vergreife.“ Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526

Die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat dazu aufgerufen, Fundamentalismus mit Bildung zu bekämpfen.

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„Gegen jede Art von Fundamentalismus ist es wichtig, dass wir die Bücher, die uns heilig sind – in dem Sinne, dass sie für unseren Glauben fundamentale Bedeutung haben – kritisch lesen dürfen“, sagte Käßmann am Sonnabend in einem Vortrag bei der Jahresversammlung der Büchereiarbeit der hannoverschen Landeskirche in Hannover: „Glaube und Vernunft sind kein Widerspruch.“

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1 Comment

  1. „Mit Bildung gegen Fundamentalismus“.
    Ja, ja, Frau Käßmann, vor allem mit „religiotischer“ Bildung. 😉
    Und, natürlich ist Glaube und Vernunft, für ihresgleichen, kein Widerspruch. Genau so wenig wie z.B. die „unbefleckte Empfängnis“ oder aber auch, die (sogenannte) „christliche Nächstenliebe und der Judenhass“ ihres geistigen Idols. Widersprüche ? Um Himmels Willen, gibt es nicht ! Wer glaubt widerspricht doch nicht. Zum Dank erhält er schließlich das ewige Leben! Irgendwelche Widersprüche, Frau Käßmann ?

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