Gehalt ohne Gegenleistung


Hat doppelt kassiert, einmal vom Staat, einmal von der Gewerkschaft: DPolG-Chef Rainer Wendt. (Foto: imago stock&people)
Hat doppelt kassiert, einmal vom Staat, einmal von der Gewerkschaft: DPolG-Chef Rainer Wendt. (Foto: imago stock&people)
Die Gewerkschaft DPolG steht hinter Rainer Wendt, obwohl ihr Chef jahrelang doppelte Bezüge kassiert hat. Sein Fall ist zwar besonders krass, aber nicht das einzige Beispiel dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

Von Detlef Esslinger | Süddeutsche.de

Die Bundesleitung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) will, dass ihr Vorsitzender Rainer Wendt weitermacht. Der Eindruck, Wendt habe in den zurückliegenden Jahren doppeltes Gehalt bezogen und sich unrechtmäßig bereichert, sei falsch, teilte das Gremium am Sonntag mit. An seiner Integrität gebe es keinerlei Zweifel. Er werde deshalb auch weiterhin „seine Stimme für die Beschäftigten in der Polizei erheben“. Der Deutschen Presse-Agentur sagte Wendt, „in der Summe übersteigen meine Einkünfte das Gehalt eines Hauptkommissars nicht“.

Am Wochenende war herausgekommen, dass Wendt seit Jahren Bezüge vom Land Nordrhein-Westfalen erhielt, obwohl er längst nicht mehr als Polizist arbeitet – und als Gewerkschaftschef eigentlich der Gegenspieler von öffentlichen Arbeitgebern ist. In den ARD-„Tagesthemen“ hatte Wendt am Freitag diese Bezüge eingeräumt – nachdem er die Reporter zuvor allerdings belogen hatte.

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