Prozessauftakt gegen mutmaßliche Rechtsterroristen der „Gruppe Freital“


Oberlandesgericht Dresden © Martina Roell @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Oberlandesgericht Dresden © Martina Roell @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Gegen die „Gruppe Freital“ beginnt am Dienstag der Prozess. Der Ort der Verhandlung in Dresden hat durchaus Brisanz: Verhandelt wird in der künftigen Kantine einer zentralen Flüchtlingsunterkunft. Eine Interimslösung für rund 5,5 Millionen Euro.

Von Katharina Rögner | MiGAZIN

Acht Angeklagte, rund 60 Verhandlungstage, fünf Richter: Für die sächsische Justiz beginnt am Dienstag in Dresden einer der umfangreichsten Prozesse überhaupt. Vor dem Oberlandesgericht müssen sich sieben Männer und eine Frau im Alter von 19 bis 38 Jahren verantworten. Ihnen wird die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung vorgeworfen. Bis Ende September sind in dem Hauptverfahren mehr als 60 Verhandlungstage angesetzt.

Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hatte den Fall im April 2016 an sich gezogen. Im November teilte seine Behörde mit, dass die Angeschuldigten „hinreichend verdächtig sind, spätestens im Juli 2015 eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet zu haben“. Rädelsführer der „Gruppe Freital“ sollen Timo S. und Patrick F. sein. Beide Männer gehörten im Frühjahr 2015 zum Gründungszirkel der „Bürgerwehr FTL/360“, die unter anderem gegen Flüchtlinge vorgeht.

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