Wikileaks enthüllt CIA-Spionage: Smart TVs und iPhones gehackt

Könnte größte Enthüllung seit Snowden-Leaks sein – Daten offenbar aus hochgeheimer CIA-Abteilung

derStandard.at

Der US-Geheimdienst CIA soll eine massive Zahl an Cyberwaffen in Betrieb haben, mit denen Ziele im Ausland ausgespäht werden. Das zeigen neue Dokumente, die Wikileaks am Dienstagnachmittag enthüllt hat. Offenbar arbeitete die CIA parallel zur NSA an Ausspähmethoden über elektronische Geräte. Beispielsweise hackte sie Samsung-Fernseher, um Ziele via Mikrofon und Webcam zu überwachen.

Die CIA nutzte offenbar eine Vielzahl noch nicht aufgedeckter Lücken (sogenannte Zero Day Exploits) bei Windows, iPhones und Android-Geräten. Außerdem soll es dem Geheimdienst möglich gewesen sein, die Verschlüsselung der populären Messenger Signal und Whatsapp zu umgehen.

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Erdogans Kriege und die Naivität der Bundesregierung

Screenshot, ANF-Video, YouTube
Die Türkei hat eine der größten Militäroperationen der vergangenen Jahre im Südosten der Türkei gestartet. Die Nachrichtenagentur afp meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, es ginge um die „Neutralisierung“ von PKK-Kämpfern und ihrer Komplizen. Im Nordirak rücken türkische Truppen im Verbund mit den KDP-Peschmerga Richtung Shengal-Gebirge vor. Zur Ausrüstung gehören deutsche Waffen.

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Mehr als 7.000 Soldaten, Spezialeinheiten und Polizisten sollen in Lice, in der Provinz Diyarbakir, zum Einsatz gekommen sein. Für mehr als 18 Dörfer gilt seit Sonntagabend der Ausnahmezustand und eine strenge Ausgangssperre. Dies meldete der Gouverneur der Provinz Diyarbakir. Die Militärs rückten mit Dutzenden Hubschraubern und Panzerfahrzeugen vor. Dabei soll es um die „Neutralisierung“ von PKK-Mitgliedern und ihren Komplizen gehen, die sich in den Wäldern und Bergen versteckt halten sollen. Tatsächlich sind aber die kurdischen Bewohner und Bewohnerinnen der Dörfer betroffen, denn diese befinden sich in der waldreichen und bergigen Region.

Militäroperationen werden auch in der Provinz Elazig gemeldet. Diese Großoffensive meinte Regierungschef Yildirim wohl, als er am Sonntag sagte: „Man kann das Licht am Ende des Tunnels sehen. Der Terror hat einen großen Schlag erhalten. Ich verspreche euch, dass die Organisation (die PKK) nach dem 16. April enden wird … “

Die demokratische Regionalpartei DBP und die HDP baten um internationale Unterstützung, da sie ähnliche Massaker befürchten, wie sie vor kurzem in den Dörfern Xerabê, Bava und Talatê in der Provinz Nusaybin geschahen. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine Nachricht aus den Dörfern. Die HDP/DBP riefen NGOs, internationale Institutionen und Organisationen dazu auf, zu intervenieren, bevor es zu spät ist.

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Erster Quantencomputer wird kommerziell

Der Quantencomputer IBM Q wird dank einfacherer Schnittstellen bald auch kommerziell nutzbar sein © IBM Research
Quantenrechner für Alle? Der Computerkonzern IBM will in wenigen Monaten den ersten Quantencomputer für kommerzielle Zwecke nutzbar machen. Schon jetzt ist das fünf-Qubit-System „IBM Q“ für Forschungsexperimente über die Cloud verfügbar. Künftig jedoch sollen einfachere Schnittstellen die Nutzung und Programmierung des Quantencomputers auch für Unternehmen ermöglichen.

scinexx

Quantencomputer gelten als die Rechner der Zukunft, denn sie können bestimmte Aufgaben schneller lösen als herkömmliche Computer. Dank des quantenphysikalischen Phänomens der Überlagerung spielen sie alle möglichen Lösungen auf einmal durch. Sie haben daher nicht nur die Wahl zwischen Null und Eins, sondern können in einem Quantenbit sehr viel mehr Informationen speichern und verarbeiten – theoretisch.

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EU-Politiker: Religion als einigendes Band verstehen – Religiotie

Kirchenvertreter und EU-Politiker haben dazu aufgerufen, Religion als einigendes statt spaltendes Element zu verstehen.

evangelisch.de

Viele Menschen beriefen sich auf Europas jüdisch-christliches Erbe, um andere auszuschließen, kritisierte der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, bei der Veranstaltung „500 Jahre Reformation: Europa gestalten – Veränderung wagen!“ am Dienstag in Brüssel. Es müsse aber vielmehr um die Werte selbst gehen, die auf dem jüdisch-christlichen Erbe fußten und die den Ausschluss anderer gerade nicht förderten, sagte Timmermans auf der Konferenz, die von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) organisiert wurde.

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TK twittert sich bei Homöopathie um Kopf und Kragen

Homöopathie wird von der Techniker Krankenkasse bezahlt. Das gefällt vielen Mitglieder nicht Quelle: Getty Images/Onoky
Die TK bezahlt homöopathische Behandlungen. Die Kosten tragen alle Mitglieder bei Deutschlands größter Krankenkasse. Auf Twitter entstand eine Kontroverse über Zahnersatz und Zauberzucker.

Von Cornelia Karin Hendrich | DIE WELT

Deutschlands größte Krankenkasse, die Techniker Krankenkasse (TK), hat am Montagabend auf Twitter einem Sturm der Entrüstung entfacht. Der Grund: Sie bezahlt homöopathische Behandlungen. Diese sind nicht ganz billig und tragen müssen sie alle ihre Mitglieder. Ein Aufreger in dem sozialen Netzwerk.

Die Diskussion begann mit einem Tweet des HNO-Arztes Christian Lübbers. Er teilte eine Studie, die im Wissenschaftsmagazin „Plos one“ veröffentlicht wurde, und 44.550 Patienten der TK untersuchte. Laut der Studie lagen die Therapiekosten von Patienten in einer Homöopathiegruppe nach 18 Monaten bei 7200 Euro, in der Vergleichsgruppe bei 5900 Euro. Eine Behandlung mit Homöopathie ist also deutlich teurer als eine normale Therapie.

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Cavusoglu spricht am Abend in Residenz des Generalkonsuls in Hamburg

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu will nach Angaben der Veranstalter am Abend in der Residenz des türkischen Generalkonsuls in Hamburg-Uhlenhorst sprechen.

Frankfurter Rundschau

Er werde dort gegen 18 Uhr erwartet, sagte ein AKP-Sprecher der dpa. Auch die Polizei bestätigte dies. Anschließend wird er nach Angaben des Veranstalters nach Berlin weiterreisen. Gestern war der für heute vorgesehene Veranstaltungssaal im Stadtteil Wilhelmsburg wegen Brandschutzmängeln gesperrt worden.

EU-Gericht: Keine „humanitären Visa“ in EU-Auslandsbotschaften

EU-Staaten müssen in ihren Auslandsbotschaften keine sogenannten humanitären Visa ausstellen.

derStandard.at

Es stehe den Mitgliedstaaten frei, ihre Einreisevisa nach nationalem Recht zu vergeben, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag. Im Streitfall hatte eine Familie aus dem syrischen Aleppo in der belgischen Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut Visa beantragt, um in Belgien Asyl beantragen zu können.

Kinderschutzbund fordert Aufenthaltsrecht für Opfer von Kinderehen

Flüchtlinge © European Commission DG ECHO @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Bundesregierung will Ehen von Minderjährigen annullieren, um sie zu beschützen. Dem Kinderschutzbund zufolge hilft das geplante Gesetz den Betroffenen Frauen aber nicht. Sie könnten nach Eintritt der Volljährigkeit abgeschoben werden.

MiGAZIN

Migrantenfrauen, die als Kinder verheiratet wurden und deren Ehe in Deutschland aufgehoben wird, brauchen nach Ansicht des Deutschen Kinderschutzbundes ein gesichertes Aufenthaltsrecht in Deutschland. Die Bundesregierung habe zu Recht ein Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Planung, betont der Präsident Heinz Hilgers. Darin fehle aber bislang eine eindeutige Regelung, die verhindert, dass Frauen nach Aufhebung der Ehe und mit Eintritt in die Volljährigkeit ins Heimatland zurückgeführt werden.

„Hier fordern wir die Bundesregierung auf, klar Position zu beziehen“, so Hilgers. Denn der aktuelle Gesetzesentwurf lasse die Möglichkeit zu, dass nach Aufhebung der Ehe und mit Eintritt in die Volljährigkeit die Betroffenen ins Heimatland zurückgeführt werden können. „Für die jungen Menschen bedeutet dies allerdings unter Umständen Verfolgung und eine existentielle Bedrohung im Herkunftsland. Es gilt daher, ganz klar darzulegen, dass bereits beim geringsten Verdacht einer Ächtung im Herkunftsland keine Ausweisung der Betroffenen vollzogen wird“, betont Hilgers.

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Erfurt: Kirche verwahrt sich gegen Missbrauch des Kreuz-Symbols

Das Kreuz mit den Religionen
Die Errichtung zweier großer Holzkreuze in unmittelbarer Nähe zum geplanten Bauplatz für eine Moschee im Erfurter Stadtteil Marbach stößt bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland auf Kritik.

evangelisch.de

„Das Kreuz Jesu Christi steht für die Liebe Gottes zu allen Menschen. Mit dem Zeichen des Kreuzes Konfrontation zu zementieren, ist das Gegenteil dessen“, sagte der Regionalbischof von Erfurt-Eisenach, Christian Stawenow, am Montag in Erfurt.

Ähnlich hatte sich zuvor bereits Marbachs Pfarrer Ricklef Münnich geäußert. Das erste Kreuz, das bereits am Samstag in Erfurt-Marbach errichtet wurde, „sei kein Christus-Kreuz“. Vielmehr werde hier versucht, auf der grünen Wiese einen Kulturkampf „Kreuz gegen Minarett“ auszurufen – von Menschen, die sich der Kirche gar nicht zugehörig fühlten. Das sei ein Missbrauch eines christlichen Symbols, sagte der Pfarrer.

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Deutsche Bischofskonferenz gegen ‚Ehe für alle‘

Logo Deutsche Bischofskonferenz

Die deutschen Bischöfe sprechen sich gegen SPD-Pläne aus – Berliner Erzbischof Koch erinnert daran, dass auch im Papstschreiben Amoris laetitia die „Ehe für alle“ abgelehnt wird

kath.net

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat sich gegen die SPD-„Ehe für alle“-Pläne ausgesprochen. Dies erklärte der Berliner Erzbischof Heiner Koch am gestrigen Montag gegenüber der KNA. Der „Familien“-Bischof teilte die „verfassungsrechtlichen Bedenken“, die gegen eine „einfachgesetzliche Einführung einer Ehe für alle“ vorgetragen werde.

Koch erinnerte in dem Zusammenhang auch an das Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus, in dem ebenfalls die „Ehe für alle“ klar abgelehnt werde.

Religionspädagoge Aslan: Was am Kopftuch-Gebot gefährlich ist

foto: dpa / hannibal hanschke Frauenideal der Islamischen Glaubensgemeinschaft: Ein Mufti erklärt das Kopftuch zum fixen Gebot. Mittelalterliche Ansichten würden zur Anleitung für die Gegenwart erhoben, sagt Kritiker Aslan.
Musliminnen sollen Kopftuch tragen, verlangt die islamische Gemeinde – Ednan Aslan hält die Logik dahinter für „kriminell“.

Von Gerald John | derStandard.at

Ibrahim Olgun gibt sich empört. „Auf das Schärfste“ verurteilt der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), dass selbige „zum Spielball der Politik“ gemacht werde.

Was ist passiert? Die IGGiÖ hatte auf ihrer Homepage eine eindeutige Empfehlung pro Kopftuch abgegeben. „Für weibliche Muslime ab der Pubertät“, urteilte Mufti Mustafa Mullaoglu in einer „Fatwa“, einem theologischen Gutachten, „ist in der Öffentlichkeit die Bedeckung des Körpers, mit Ausnahme von Gesicht, Händen und nach manchen Rechtsgelehrten Füßen, ein religiöses Gebot und damit Teil der Glaubenspraxis“.

Die Reaktion fiel harsch aus. „Eine Verpflichtung zum Kopftuch lehnen wir ab!“, protestierte Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) via Österreich. Staatssekretärin Muna Duzdar hielt für die SPÖ fest: „Eine solche Positionierung ist ein Angriff auf die Freiheit und Selbstbestimmung der Frauen. Ich lehne sie zutiefst ab.“

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Rätsel um leuchtenden Weltraum-Nebel

Taschenlampe in zehn Milliarden Lichtjahren Entfernung: der Gas-Nebel „Mammoth-1“. (Foto: Cai et al., Astrophysical Journal)
  • Forscher haben in zehn Milliarden Lichtjahren Entfernung einen leuchtenden Gas-Nebel entdeckt.
  • Das Objekt ist 15 Mal so groß wie die Milchstraße und leuchtet von innen heraus.
  • Woher die Energie für das sehr helle Leuchten stammt, ist unklar. Denkbar ist ein Galaxienkern als Ursprung der Strahlung.

Von Marlene Weiß | Süddeutsche.de

Astronomen haben in den Tiefen des Alls einen riesigen Gas-Nebel entdeckt, der von innen leuchtet – ohne über eine offensichtliche Energiequelle zu verfügen. Offenbar handelt es sich um einen sogenannten „Elan“, einen „enormen Lyman-Alpha-Nebel“. Solche Gasnebel sind helle Teile des kosmischen Materie-Netzes, welches das All durchzieht. Erst 2014 wurde erstmals ein solcher Elan entdeckt, das Fachmagazin Physics World nahm das später in die Liste der zehn „Durchbrüche des Jahres“ auf.

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The Future of the Dalai Lama, As Explained by John Oliver

For those of you who pride yourself on understanding the various religions of the world, how much do you really know about the Dalai Lama and Tibetan Buddhism?

By Hemant Mehta | Friendly Atheist

More importantly, how much do you know about what will happen after the current Dalai Lama dies? John Oliver explained the controversy on Last Week Tonight. 

As far as religious controversies go, this one seems unique… until you realize that mixing the spiritual with the political is hardly new. But at least the Dalai Lama’s laugh leaves me feeling a hell of a lot better than the cackles we typically hear from the Religious Right.

Diakonie verteidigt weiter kirchliches Arbeitsrecht

Bild: tilly
Trotz der geplatzten Tarifverhandlungen hat der Bundesverband der Diakonie das kirchliche Arbeitsrecht des Dritten Weges als erfolgreiches Instrument zur Lohnfindung bezeichnet.

evangelisch.de

Vorstand Jörg Kruttschnitt verwies am Montag bei einer Tagung zum kirchlichen Arbeitsrecht darauf, „dass die Löhne und Gehälter in den diakonischen Einrichtungen deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen“. Statt Haustarifen, wie es sie in vielen privaten Sozial- und Pflegeunternehmen gebe, gelte bei der evangelischen Kirche ein verlässlicher Flächentarif.

Die Diakonie lehnt nach Kruttschnitts Worten ein Streikrecht für die kirchlich Beschäftigten trotz Protesten von Mitarbeitervertetern und der Gewerkschaft ver.di ab. „Wir sehen nicht, wie ein Streikrecht mit dem kirchlichen Selbstverständnis in Einklang gebracht werden kann“, sagte Kruttschnitt vor 500 Zuhörern auf der kirchlichen Fachtagung.

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Bundesregierung will „Therapien“ zur „Heilung“ von Lesben und Schwulen nicht verbieten

Als erstes europäisches Land verhängte Malta im vergangenen Jahr ein Verbot von „Konversionstherapien“
Die Große Koalition hat angeblich „keine Erkenntnisse“ über die Aktivitäten bekannter „Homoheiler“-Vereine. Für Regelungen der ärztlichen Berufsausübung seien zudem die Länder zuständig.

QUEER.DE

Die Bundesregierung lehnt „Therapie“-Angebote zur „Heilung“ von Lesben und Schwulen ab – allerdings plant sie nicht, diese zu verbieten. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen (PDF) hervor.

Die Regierung vertrete im Einklang mit dem Weltärztebund und der Bundesärztekammer (BÄK) die Auffassung, dass Homosexualität keine Krankheit sei und daher auch keiner Behandlung bedürfe, heißt es darin. Ärzte und Psychotherapeuten seien rechtlich dazu verpflichtet, ihren Patienten gegenüber eine den fachlichen Standards entsprechende Behandlung zu erbringen.

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Björn Höcke hat eine irritierende Ansicht zu Adolf Hitler

Bild: meedia.de
Björn Höcke kritisiert, dass Adolf Hitler als „absolut böse“ dargestellt werde.
Das sagte er in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“.
Bereits zuvor hatte er das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet.

Von Anna Kröning | DIE WELT

Der AfD-Politiker Björn Höcke hat sich erneut kritisch zum Umgang der Deutschen mit der Nazi-Vergangenheit geäußert. Unter anderem kritisierte er, dass Hitler als „absolut böse“ dargestellt werde, wie die amerikanische Zeitung „Wall Street Journal“ („WSJ“) berichtet.

In dem Artikel mit dem Titel „Die deutsche Rechte glaubt, es ist Zeit, die historische Schuld des Landes abzulegen“ geht es um den Aufschwung der rechten Parteien in Europa und die Frage, wie die AfD in Deutschland Aufwind bekommen konnte. Autor Anton Troianovski untersucht das Geschichtsverständnis der Partei und auch, wie die entsprechenden Äußerungen bei der deutschen Bevölkerung in Umfragen ankommen. Neben Höckes umstrittenen Aussagen vom “Denkmal der Schande“ am 17. Januar zitiert der Journalist weitere Aussagen des Thüringer AfD-Landeschefs und der Bundesvorsitzenden Frauke Petry.

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Bischof Meister: Luthers Antijudaismus wirkte Jahrhunderte lang nach

„Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden? […] Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich. Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben eben dasselbige darin, was sie in ihren Schulen treiben. Zum Dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten. Zum Vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren. Zum Fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Zum Sechsten, daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle Barschaft und Kleinode an Silber und Gold nehme. Zum Siebten, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel, und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase.“ Luther: Von den Juden und ihren Lügen, S. 233-238

Die judenfeindlichen Aussagen des Reformators Martin Luther (1483-1546) haben nach Auffassung des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister jahrhundertelang in der evangelischen Kirche nachgewirkt.

evangelisch.de

Bei einem Treffen mit Vertretern der katholischen Kirche und des Judentums erklärte der evangelische Theologe am Montag in Frankfurt, tragischerweise hätten Luthers späte Äußerungen zum Judentum das Einfallstor für judenfeindliche Aussagen im Protestantismus bis hinein ins 20. Jahrhundert gebildet.

Zu der Begegnung unter dem Titel „Reformation, Reform und Tradition“ kamen Vertreter der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie der Allgemeinen und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschlands zusammen.

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Auftritt des türkischen Außenministers in Hamburg abgesagt

Der türkische Außenminister Cavusoglu Quelle: AFP
Überraschende Wende: Der Termin mit Mevlüt Cavusoglu in Hamburg wurde gestrichen. Ursprünglich wollte er in der Stadt Werbung für die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei machen.

Von Philipp Woldin | DIE WELT

Die Veranstaltung mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Dienstag in Hamburg-Wilhelmsburg ist abgesagt. Der Betreiber des Plaza Event Center sagte der „Welt“, die Veranstaltung in Wilhelmsburg finde nicht statt, Grund ist eine amtliche Nutzungsuntersagung durch das zuständige Bezirksamt Hamburg-Mitte.

Bezirksamtsleiter Falko Droßmann bestätigte der „Welt“ die Absage. Es fehle ein ausreichender Brandschutz in der Halle, sagte Droßmann. Bei einer Begehung habe man diese Mängel festgestellt. In der Vergangenheit sei die Halle häufig von mehr Menschen benutzt worden als vorgesehen.

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US-Präsident Trump hebt Einreiseverbot für Iraker auf

Image: NBCNews/YouTube
Das neue Dekret wurde am Montag unterzeichnet. Der umstrittene Einreisestopp für sechs weitere muslimische Länder bleibt bestehen.

Die Presse.com

US-Präsident Donald Trump hat am Montag ein neues Dekret mit Einreiseverboten unterzeichnen. Bürger des Irak sind von dem vorläufigen Einreisestopp nicht mehr pauschal betroffen, die Bürger anderer Staaten aber weiterhin. Auch Inhaber gültiger Aufenthalts- und Visa-Dokumente werden vom Einreisestopp ausgenommen, wie bereits im Vorfeld bekannt wurde.

Trumps vorheriges Dekret, das Staatsangehörigen von sieben überwiegend muslimischen Ländern generell die Einreise untersagte, war von Gerichten aufgehoben worden. Betroffen sind nach wie vor der Jemen, der Iran, Libyen, Somalia, der Sudan und Syrien.

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This Shanghai Factory Plans to Replace All of its Human Workers

Image. MOTHERBOARD
But what happens when we remove people from the equation?

By David Axe | MOTHERBOARD

Machines thrum. Conveyors move components. A dog-size, self-driving cart hauls materials along a taped-off path. Here and there, a few people press buttons, turn wrenches, operate handheld scanners, and fold boxes.

If the Cambridge Industries Group factory in Shanghai, China seems a little empty, it’s on purpose. With robots handling two thirds of the labor, the facility is one of the most automated—thus, worker-free—in the global electronics industry.

This factory’s on track to become 90 percent automated in coming years. As soon as the technology is available, it will be 100 percent automated, with machines totally replacing human beings.

CIG’s Shanghai plant offers a preview of a future many government officials and everyday people fear—and which economists warn is increasingly likely as industrial robots rapidly get better and cheaper. A jobless future; one that could spark popular revolt against the leaders who let it happen.

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