Diakonie verteidigt weiter kirchliches Arbeitsrecht


Bild: tilly
Trotz der geplatzten Tarifverhandlungen hat der Bundesverband der Diakonie das kirchliche Arbeitsrecht des Dritten Weges als erfolgreiches Instrument zur Lohnfindung bezeichnet.

evangelisch.de

Vorstand Jörg Kruttschnitt verwies am Montag bei einer Tagung zum kirchlichen Arbeitsrecht darauf, „dass die Löhne und Gehälter in den diakonischen Einrichtungen deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen“. Statt Haustarifen, wie es sie in vielen privaten Sozial- und Pflegeunternehmen gebe, gelte bei der evangelischen Kirche ein verlässlicher Flächentarif.

Die Diakonie lehnt nach Kruttschnitts Worten ein Streikrecht für die kirchlich Beschäftigten trotz Protesten von Mitarbeitervertetern und der Gewerkschaft ver.di ab. „Wir sehen nicht, wie ein Streikrecht mit dem kirchlichen Selbstverständnis in Einklang gebracht werden kann“, sagte Kruttschnitt vor 500 Zuhörern auf der kirchlichen Fachtagung.

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