Kirchen in Berlin und Brandenburg kooperieren bei Religionslehre


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Erzbistum Berlin wollen beim Religionsunterricht stärker zusammenarbeiten. Evangelische und katholische Lehrkräfte sollen aber getrennt unterrichten.

domradio.de

„Diese Kooperation betrifft besonders Regionen, wo es nicht ausreichend Schülerinnen und Schüler gibt, die am Religionsunterricht interessiert sind, um eine pädagogisch funktionsfähige Klasse zusammenzustellen“, erklärte der evangelische Berliner Bischof Markus Dröge. Er äußerte sich in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Doppelinterview mit dem katholischen Erzbischof Heiner Koch für die Kirchenzeitungen „die Kirche“ und „Tag des Herrn“.

Weiterhin entweder evangelische oder katholische Lehrkräfte

Dröge sagte, dass in solchen Regionen weiterhin entweder evangelische oder katholische Lehrkräfte unterrichten sollten. Wenn jedoch ein evangelischer Lehrer den Religionsunterricht erteile, dann solle es auch immer Elemente oder Schülerprojekte geben, „in denen eine katholische Lehrkraft authentisch die besonderen Prägungen des katholischen Glaubens zum Ausdruck bringen kann“. Dies gelte auch umgekehrt. Koch sagte dazu: „Wir wollen – zumal in diesen entkirchlichten Regionen – einen großen gemeinsamen Schatz bewahren und teilen, der uns als Kirchen von Christus her anvertraut ist.“ Die Kirchen wollten zeigen, dass sie in ihrer Verantwortung auf dem gemeinsamen Weg des Glaubens bleiben.

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