Kramp-Karrenbauer: Christsein nicht mehr selbstverständlich


Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Mitgliedschaft in einer Kirche als nicht mehr selbstverständlich bezeichnet. „Die Zeiten in denen man evangelisch oder katholisch war, weil das immer so war, sind vorbei“, sagte sie zur Eröffnung der grenzüberschreitenden Reformationssynode am Samstag in Saarbrücken. Die Entscheidung, Kirchenmitglied zu sein, sei heute eine höchst persönliche und individuelle Entscheidung.

evangelisch.de

Die deutsche Gesellschaft habe sich bequem mit dem Glauben eingerichtet, sagte die CDU-Politikerin. In der Not sei er da, aber im Alltag „fühlen wir uns wenig behindert von ihm“. Mit den Flüchtlingen seien Menschen gekommen, die ihren Alltag wiederum stark nach ihrer Religion ausrichteten. Das sei in der deutschen Wahrnehmung oft „verstörend“, betonte Kramp-Karrenbauer.

Der katholische Dechant Benedikt Welter stimmte dieser Beobachtung der deutschen Gesellschaft zu. „Ich kann als Mensch moralisch leben ohne Glauben“, sagte er. Auch könne man sich für Humanität in Organisationen wie Human Rights Watch engagieren, ohne den Menschen als Ebenbild Gottes zu sehen.

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