Atommüll unter die Erde in Australien?


Atommüll unter die Erde in Australien? Umweltaktivisten protestieren. (Foto: Jens Wolf/dpa)
Das weltweit erste Endlager für radioaktiven Müll könnte in Australien entstehen – ausgerechnet im Siedlungsgebiet von Aborigines. Völlig absurd, findet Umweltaktivist Dave Sweeney.

Interview von Horst Hamm | Süddeutsche.de

Atommüll unter die Erde in Australien? Das Land selbst betreibt keine Atomkraftwerke, ist aber über den Uranabbau seit Jahrzehnten am Atomgeschäft beteiligt: Ein Drittel der weltweiten Uranreserven lagern in Down Under. Nun denken Politiker darüber nach, in der Wüste des Bundesstaates Südaustralien ein Endlager für hochradioaktiven Abfall zu errichten – in einer Region, in der vor allem Aborigines leben. Damit würden die Lebensgrundlagen von Ureinwohnern zerstört, sagt Dave Sweeney, Anti-Atom-Aktivist der australischen Umweltschutzorganisation Australian Conservation Foundation.

Herr Sweeney, wer in Australien ist an einem Atommüllendlager interessiert?

Sweeney: Die Idee stammt von Jay Wea­therill, dem Premierminister des Bundesstaates Südaustralien. Er beauftragte eine sogenannte Königliche Kommission, die Möglichkeiten zu prüfen und die Nuklearindustrie in Australien voranzubringen.

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