Das Anti-CIA-Organizing-Manual


Bild: heise.de/tp
In den USA des Ronald Reagan organisierten vor allem die Studenten den Protest gegen das Establishment. Dies schmerzte die CIA vor allem deshalb, weil sie ihr Personal traditionell an den Universitäten rekrutierte.

Von Markus Kompa | TELEPOLIS

In einem nun freigegebenen Memo für den CIA-Direktor von 1986 ist ein Handbuch der Geheimdienstgegner für Subversion auf dem Campus enthalten, das nun ironischerweise die CIA selbst auf ihrem Server veröffentlicht.

Das Handbuch zur Organisation gegen die CIA beginnt mit einem kurzen Abriss über deren Geschichte, die nicht unwesentlich mit den Universitäten zusammenhing, wie man seit den Untersuchungsausschüssen Mitte der 1970er Jahre wusste. Allein das berüchtigte MKULTRA-Programm zur Forschung von Drogen involvierte 80 universitäre Einrichtungen, die oft nicht einmal wussten, wer ihr tatsächlicher Auftraggeber war. Die CIA infiltrierte und finanzierte auch die Nationale Studentenbewegung, die an 300 Colleges und Universitäten vertreten war. Dabei interessierte sich der Geheimdienst für organisierte ausländische Studenten und lenkte die Finanzierung für US-freundliche Studentenorganisationen in Lateinamerika. Universitäten wie etwa in Miami hatten auch als Tarnung für die Operationen gegen Kuba gedient.

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