Evangelische Kirche uneins über Populismus


Stuttgarts evangelischer Stadtdekan Søren Schwesig Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Die evangelische Kirche will sich in Stuttgart und in der Region stärker mit dem Phänomen des Rechtspopulismus auseinandersetzen. Bei der kontroversen Debatte im Gesamtkirchengemeinderat zeigte sich, dass das Thema einen innerkirchlichen Konflikt birgt.

Von Mathias Bury | Stuttgarter Nachrichten

Die evangelische Kirche will sich in der Landeshauptstadt und in der Region stärker mit dem Rechtspopulismus auseinandersetzen. Auftakt in Stuttgart war eine kontroverse Debatte im Gesamtkirchengemeinderat, die das Konfliktpotenzial des Themas deutlich machte.

Stadtdekan Søren Schwesig verwies auf eine Studie der EKD vom vorigen November, in der auch rechtspopulistische Tendenzen innerhalb der evangelischen Kirche festgestellt wurden. Bei den vergangenen Landtagswahlen hatte die AfD in den als sehr evangelisch geprägt geltenden Landkreisen Calw und Pforzheim besonders gut abgeschnitten. Die Kirche stelle sich nach außen als tolerant dar, in ihr gebe es aber erhebliche Intoleranz etwa gegen Muslime und Homosexuelle, auf der anderen Seiten aber auch gegen AfD-Anhänger, so Schwesig.

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