Koordinierungszentrum für Abschiebungen nimmt Arbeit auf


Das zwischen Bund und Ländern vereinbarte Zentrum zur Koordinierung von Abschiebungen hat seinen Betrieb aufgenommen. Bund und Länder wollen sich beim Vollzug von Abschiebungen besser abstimmen, um die Zahl der Abschiebungen zu erhöhen.

MiGAZIN

Bund und Länder haben am Montag offiziell das Startzeichen für ihr gemeinsames Zentrum zur Koordinierung von Abschiebungen gegeben. Das Zentrum mit Sitz in Berlin soll dazu beitragen, dass es mehr Rückführungen abgelehnter Asylbewerber gibt. Dazu sollen Experten aus Bund und Ländern sich unter anderem um die Beschaffung von Passpapieren kümmern und Identitäten klären. Auch die Bearbeitung besonderer Einzelfälle, etwa im Fall von Gefährdern oder Intensivtätern, soll in dem neuen Zentrum erfolgen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und der stellvertretende Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Ressortchef Holger Stahlknecht (CDU), nahmen am Montag an der Auftaktsitzung des „Zentrums zur Unterstützung der Rückkehr“ teil. De Maizière zufolge arbeitet derzeit eine Art Aufbaustab in dem Zentrum. Ab Mai soll die Stelle voll arbeitsfähig sein. Der Bund entsendet dazu Personal aus dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Bundespolizei. Die Länder sollen jeweils mindestens einen Mitarbeiter in das Zentrum entsenden. Für den Start wird mit etwa 40 Mitarbeitern gerechnet.

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