Femninistische Burschenschaft: Und lachend zeigt die Hyäne ihre Zähne


foto: facebook/hysteria … weht dort nun die Hyänenfahne.
Die Burschenschaft Hysteria erfüllt alle Kriterien eines traditionellen Männerbundes – abgesehen davon, dass sie links und feministisch ist und allein Frauen aufnimmt

Von Julia Grillmayr | derStandard.at

„Bruder Sargnagel wurde geblockt.“ Das erste virtuelle und gleich virale Lebenszeichen der Burschenschaft Hysteria im April 2016 war der Aufruf, jenes Facebook-Posting zu teilen, das der Künstlerin Stefanie Sargnagel eine zeitweilige Sperre auf der Social-Media-Plattform einbrachte. Sie machte sich darin über ein Mitglied der rechten Bewegung der Identitären lustig. Kurz darauf formulierte die Burschenschaft – auf Facebook unter @BurschenschaftHysteria, auf Twitter unter B!Hysteria zu finden – ihr Leitbild. Als „älteste Burschenschaft Österreichs“ stehe Hysteria für starke ideelle Werte, die Unterdrückung Andersdenkender und für aktiven Vaterlandsverrat. Wie in jeder Burschenschaftssatzung fehlt der Wahlspruch nicht: „Ehre, Freiheit, Vatermord. Heil Hysteria!“ Nachtrag: „Der Beitritt von Männern ist aufgrund unserer jahrhundertealten Tradition selbstverständlich nicht möglich.“

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