Deutscher Minister: Libyen-Intervention war „großer Fehler“


foto: ap/sayyid abdul Entwicklungsminister Gerd Müller: „In Libyen hat die Weltgemeinschaft große Fehler gemacht, indem Gaddafi weggebombt wurde“
Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die militärische Intervention in Libyen als Fehler bezeichnet. „In Libyen hat die Weltgemeinschaft große Fehler gemacht, indem Gaddafi weggebombt wurde“, sagte der Minister am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel.

derStandard.at

So sei der Einsatz nicht „weiterentwickelt“ worden, Milizen nicht entwaffnet und nicht in die Stabilisierung des Landes investiert worden. „Nach fünf Jahren stehen wir vor dem kompletten Desaster“, meinte Müller. Der Entwicklungsminister warnte zudem vor „einer humanitären Katastrophe“ in dem nordafrikanischen Land, wo sich nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bis zu eine Million Migranten aufhalten.

Katastrophale Bedingungen

In den Flüchtlingslagern und Haftzentren dort herrschen zum Teil katastrophale Bedingungen. „Deshalb muss jetzt gehandelt werden“, forderte Müller: „Das schaffen wir in Syrien“ und dies „sollte auch in Libyen möglich sein“.

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