Deutsche Städte wollen mit Seilbahnen ihre Verkehrs-Probleme lösen


Ihrer Zeit voraus: Schon 1957 beging die Rheinseilbahn in Köln ihre Jungfernfahrt. Sie war damit die erste Kabinenbahn Europas. Heute könnten ihr viele andere Seilbahnen folgen. Foto: dpa
Mit der Seilbahn zur Arbeit gondeln? Solche Projekte werden immer häufiger diskutiert – als umweltfreundliche Ergänzung im öffentlichen Nahverkehr.

Von Anika von Greve-Dierfeld | greenpeace magazin

Wer in Berlin, Konstanz oder Stuttgart lebt, hat in einigen Jahren vielleicht eine dauerhafte Alternative für die Fahrt zum Bahnhof, in die Innenstadt oder zwischen Stadtteilen. „Luftseilbahnen sind technisch ausgereifte Systeme“, sagt die Forscherin Maike Puhe vom Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS). „Jeder kennt sie und in Städten würde das technisch gesehen auch funktionieren.“

Puhe leitet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen (IfV) ein Forschungsprojekt zur „Praxis urbaner Luftseilbahnen“. „Die Akzeptanz solcher Projekte nimmt deutlich an Fahrt auf“, erklärt sie. Stadt- und Verkehrsplaner legten seit einigen Jahren öfter Vorschläge für Seilbahnen als öffentliches Verkehrmittel auf den Tisch.

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