Fremdenfeindlichkeit macht Ostdeutschland zum Risiko-Standort


Pediga-Proteste in Dresden haben das Image der sächsischen Landeshauptstadt beschädigt Quelle: picture alliance / AA
Die Anzeichen mehren sich, dass sich der Aufholprozess der ostdeutschen Wirtschaft verlangsamt hat. Und Experten warnen, dass ausländerfeindliche Übergriffe die Situation noch verschlechtern könnten.

Von Daniel Eckert | DIE WELT

Deutschland ist gespalten. In mancher Hinsicht wirkt die Ost-West-Teilung bis heute fort. So ist die Ablehnung von Flüchtlingen in den neuen Bundesländern deutlich stärker ausgeprägt als im Westen. Wissenschaftler befürchten, die Bilder und Berichte von ausländerfeindlichen Übergriffen könnten den Osten als Wirtschaftsstandort beschädigen. Der Rückstand zum Westen werde sich vergrößern und zu noch mehr Frustration führen.

„Fremdenfeindlichkeit und relativ schwache wirtschaftliche Entwicklung können sich gegenseitig verstärken“, warnt Oliver Holtemöller, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Rechtsextreme Gewalt trete im Osten häufiger auf als im Westen. Das werde in anderen Staaten durchaus wahrgenommen und schmälere die Attraktivität der Region für hoch qualifizierte Bewerber aus dem Ausland.

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