Ein neuseeländischer Fluss besitzt jetzt die gleichen Rechte wie ein Mensch


Der Whanganui River, auch Te Awa Tupua genannt | Foto: mtrappitt | Flickr | CC BY-SA 2.0 Bild: VICE.com
Der Whanganui-Volksstamm hat 140 Jahre lang dafür gekämpft, den Te Awa Tupua als einen seiner Vorfahren ansehen zu lassen. Nun haben die Mitglieder Recht bekommen.

Von Brian Moylan | VICE.com

Vergangenen Mittwoch wurde in Neuseeland ein 140 Jahre andauernder Rechtsstreit beigelegt. Das Ergebnis: Ein Fluss besitzt nun Menschenrechte. Das berichtet der Guardian.

Der Fall wurde vom Whanganui-Volksstamm vorgebracht. Dessen Mitglieder haben seit 14 Jahrzehnten versucht, den als Te Awa Tupua bekannten Fluss offiziell als ihren Vorfahren anerkennen zu lassen. Jetzt hat ein Gericht dem Stamm Recht gegeben. Der neue Status des Flusses bedeutet, dass man ein Mitglied der Whanganui angreift, wenn man dem Gewässer Schaden zufügt.

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