Auch Nicht-Priester sollen katholische Gemeinden leiten können


Reinhard Marx, Chef der Deutschen Bischofskonferenz,
  • Die katholische Kirche zieht Konsequenzen aus dem zunehmenden Priestermangel.
  • Im Erzbistum München und Freising können künftig auch Laien Gemeinden leiten.
  • Zudem hat der Diözesanrat eine neue Rechtsordnung beschlossen. Künftig soll grundsätzlich per Briefwahl abgestimmt werden.

Von Jakob Wetzel | Süddeutsche.de

Die katholische Kirche will Mitarbeit und Mitbestimmung ihrer Mitglieder stärken: Um die Beteiligung an den Pfarrgemeinderatswahlen zu erhöhen, hat der Diözesanrat, das oberste Gremium der Laien im Erzbistum München und Freising, am Samstag bei seiner Frühjahrsvollversammlung in Ebersberg eine neue Rechtsordnung beschlossen. Künftig soll grundsätzlich per Briefwahl abgestimmt werden.

Erzbischof Reinhard Marx warb zudem für das Vorhaben, die Leitung von Gemeinden in Pilotprojekten in die Hände von Laien zu geben. Bislang musste ein geweihter Priester an der Spitze stehen, Ausnahmen gab es unter Marx nicht. Weil die Zahl der Priester sinkt, wurden daher Pfarreien zunehmend zu Verbänden zusammengefasst.

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