Israels Militärschlag in Syrien: Botschaft an Putin


Israelische Luftangriffe in Syrien kommen seit 2012 immer wieder vor: Die Hisbollah, die in Syrien auf der Seite des Assad-Regimes kämpft, soll daran gehindert werden, hochentwickelte Waffen in den Libanon zu schaffen. Insofern wäre also der israelische Militärschlag in der Nacht zum Freitag nichts Außergewöhnliches gewesen. Aber Zeitpunkt und Verlauf werfen Fragen auf.

Von Gudrun Harrer | derStandard.at

Diesmal antwortete Assad mit (alten russischen) Boden-Luft-Raketen gegen die israelischen Jets, Israel setzte über dem Jordantal sein Raketenabwehrsystem Arrows ein (Teile der israelischen Rakete gingen in Jordanien nieder). Das ist ein großer Einsatz, über den Israel nicht, wie sonst bei Syrien-Aktionen üblich, schweigen konnte. Die Eskalation ist sozusagen amtlich. Dass Assad Israel in einen Konflikt ziehen will, glaubt indes niemand: Das wäre suizidal.

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