Versuchte Wahlfälschung: Wurde die AfD-Bundestagsliste manipuliert?


Stellte gestern mit dem Vorstand in Berlin das Wahlprogramm der AfD vor: Frauke Petry. Bild: dpa
Als die Berliner AfD am Sonntag verkündete, wer sie künftig im Bundestag vertreten soll, gab sie sich betont seriös. Man ziehe „mit starken Kandidaten in die Bundestagswahl“, hieß es: Neben Beatrix von Storch landeten ein Physiker, ein Gymnasiallehrer und eine Richterin auf den vorderen Listenplätzen. Doch eines erwähnte die AfD dabei nicht: Bei der Kandidatenkür am Wochenende wurde manipuliert.

Von Hannes Vogel | FOCUS ONLINE

Nach FOCUS-Online-Informationen fiel am Sonntag auf der Wahlversammlung auf, dass bei einem Wahlgang zwei ineinander gefaltete Stimmzettel mit der gleichen Handschrift abgegeben wurden. Eine Reihe von AfD-Mitgliedern wurde Zeuge der Manipulation. Die AfD bestätigte auf FOCUS-Online-Anfrage die versuchte Wahlfälschung. Der betroffene Wahlgang sei wiederholt worden und habe einen hinteren Listenplatz betroffen. Wann genau der Betrugsversuch stattgefunden habe, wisse man nicht mehr.

Die versuchte Fälschung von Wahlen wird damit zur Gewohnheit in der Berliner AfD. Denn bereits auf dem Landesparteitag im Januar 2016, bei dem von Storch und Georg Pazderski den liberaleren Landeschef Günter Brinker entmachteten, gab es massive Manipulationen.

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