Alarmierende Wetterdaten aus der Arktis


Die Eisdecke auf dem Arktischen Ozean am Nordpol, aufgenommen am 16. August 2015. Foto: Ulf Mauder (dpa)
Klimaforscher melden alarmierende Wetterdaten aus der Arktis: Auf dem Höhepunkt des Winters gab es in der Arktis Tage mit Temperaturen fast am Schmelzpunkt. Auch andere Wetterextreme bereiten Sorgen.

Frankfurter Rundschau

Klimaforscher haben nach dem neuen Wärmerekord im Jahr 2016 im gerade auf der Nordhalbkugel zu Ende gegangenen Winter weitere alarmierende Wetterdaten aufgezeichnet. Mindestens drei Mal sei es in der Arktis zu so etwas wie Hitzewellen gekommen, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Mächtige atlantische Stürme hätten warme, feuchte Luft in die Arktis gebracht. Auf dem Höhepunkt des Winters und der eigentlichen Gefrierperiode habe es Tage mit Temperaturen fast am Schmelzpunkt gegeben. Das habe den polaren Jetstream – einen der Windströme, die sich in großer Höhe um den Planeten ziehen – und damit das Wetter global beeinflusst.

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