Neonazis als Kinderschänder


Vor der eigenen Tür kehren: Auf Wahlplakaten hat die NPD – wie hier in Görlitz – die Höchststrafe für Kinderschänder gefordert. Foto: dpa
Die Polizei führt in Hessen 37 Rechtsextremisten als Beschuldigte wegen Kindesmissbrauchs. Im Fall einer versuchten Kindesentführung gibt es keinen Bezug zu der rechten Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“.

Von Pitt von Bebenburg | Frankfurter Rundschau

Neonazis fordern häufig „Todesstrafe für Kinderschänder“, die rechtsextreme NPD hat dies sogar in Landtagen beantragt. Tatsächlich gibt es aber eine nicht unbeträchtliche Zahl von Rechtsextremen, die selbst von der Polizei als „Kinderschänder“ erfasst sind. Das geht jetzt aus Angaben des hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU) auf eine Anfrage der Linken im Landtag hervor.

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