Überraschung in der Namibwüste


Sonnenuntergang in der Namibwüste – einer der trockendsten Wüsten der Erde. © Lixin Wang/ Purdue University
Verblüffende Entdeckung: Entgegen gängiger Lehrmeinung ist der Ozean nicht die Hauptquelle für den berühmten Nebel der Namibwüste. Stattdessen stammt mehr als die Hälfte des Wassers in Nebel und Tau aus dem Boden und dem Grundwasser, wie eine Studie enthüllt. Sie zeigt auch: Die vom Küstennebel versorgte Fläche der Namib schrumpft – und das hat Folgen für Flora und Fauna der Küstenwüste, so die Forscher im Fachmagazin „Science Advances“.

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Die Wüste Namib ist nicht nur eine der ältesten und größten Sandwüsten der Erde. Sie gilt auch als Paradebeispiel für eine Küstenwüste: Der kalte Benguelastrom vor der Südwestküste Afrikas verhindert die Bildung von Regenwolken und macht das Küstengebiet dadurch extrem trocken und regenarm.

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