Panzer-Deal mit Erdogan bringt Bundesregierung in Bedrängnis


Türkische Panzer bei einer Militärparade Quelle: picture alliance / AA
Die Türkei will ihre Panzerflotte mit Technologien von Rheinmetall besser schützen. Der Auftrag wäre einer der größten Umsatzbringer des Düsseldorfer Konzerns. Jetzt muss Berlin entscheiden, ob der Deal zustande kommt.

Von Gerhard Hegmann | DIE WELT

Die Türkei manövriert Deutschland in eine Schlüsselentscheidung über den Schutz der Soldaten Erdogans. Weil die türkische Armee zehn Leopard-Panzer im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) verloren hat, möchte sie jetzt „eine Teilmenge“ ihrer Leopard-Flotte mit einem besonderen, von Rheinmetall entwickelten Aktiv-Schutz ausrüsten.

Dabei werden anfliegende Panzerfäuste oder andere Lenkwaffen durch einen Gegentreffer abgewehrt. Diesem Geschäft müsste aber der Bund zustimmen. „Der Schutz von Soldaten ist doch nicht verwerflich“, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger bei der Bilanzvorlage.

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