Nikola Tesla: Bewegtes Leben mit tragischem Ende


W. Bernard Calson
Tesla
Aus dem Englischen von Elisabeth Gilbert

Tesla: Bei diesem Begriff dürften die meisten an ein amerikanisches Unternehmen denken, das Elektroautos herstellt. Der Name dieser Firma ehrt einen Erfinder, der den größten Teil seines Lebens in den Vereinigten Staaten wirkte.

Von Stefan Gillessen | Spektrum.de

Nikola Tesla (1856-1943) hat als junger Forscher den Wechselstrommotor entwickelt und versuchte sich später an der drahtlosen Energieübertragung. Sein Leben mit zahlreichen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen wird in dieser Biografie des Technikhistorikers W. Bernard Carlson nacherzählt.

Nikola Tesla wuchs in einer ländlichen Gegend im heutigen Kroatien auf und studierte an der Technischen Hochschule in Graz. Bereits dort fiel ihm während einer Vorlesung auf, wie ineffizient der vorgeführte Elektromotor sein musste, sprühten an den Kommutatoren doch die Funken. Intuitiv ahnte er, dass man so ein Gerät besser konstruieren könne. Über Prag gelangte Tesla nach Budapest, wo er die entscheidende Idee hatte, wie sich der Motor ohne mechanische schleifende Bürsten bauen ließe – indem man nämlich das elektrodynamische Feld so geschickt aufbaut, dass Wirbelströme die Achse antreiben.

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