Russland: Unklare Haltung von Staat und Kirche zu Leninstatuen


Quelle: Lenin-Mausoleum
Leitender Kirchenbeamter Schtschipkow drängt darauf, „Moratorium im Blick auf einen Krieg gegen politische Symbole in Russland“ einzuführen.

kath.net

Sowohl im Kreml als auch im Moskauer Patiarchat bleibt die Haltung zur eigenen Geschichte unklar. Während Präsident Wladimir Putin vom Doppeladler bis zu den kaiserlichen Uniformen alte Symbole wiederaufleben lässt, liegt außerhalb der Kremlmauern weiterhin die mumifizierte Leiche des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin in ihrem Mausoleum. Die Russisch-Orthodoxe Kirche im Ausland (ROCOR), die sich 1927 vom Moskauer Patriarchat trennte und erst 2007 die kanonische Verbindung wiederherstellte, forderte zuletzt die Entfernung der Mumie aus dem Mausoleum am Roten Platz, die Zerstörung der Lenin-Denkmäler in Russland und die Umbenennung von Städten, Straßen und Plätzen, die bis heute nach kommunistischen Verbrechern benannt sind.

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