IS-Sympathisant verlor österreichische Staatsbürgerschaft


Einem gebürtigen Türken, der seine Haftstrafe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung bereits verbüßt hat, wurde die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen. Er hat auch einen türkischen Pass.

Die Presse.com

Ein verurteilter Dschihadist, der auch über einen türkischen Pass verfügt, musste seine österreichische Staatsbürgerschaft abgeben. Das Aufenthaltsrecht habe er damit verwirkt, die Fremdenpolizei befasst sich somit mit dem Fall, berichtete der „Kurier“.

Der in der Türkei geborene Yunus F. wurde im Sommer 2014 gemeinsam mit mehreren Tschetschenen bei der Ausreise festgenommen. Er habe die Terrorideologie des „Islamischen Staates“ (IS) zunächst „gut gefunden“, in diesem Fall aber nur als Chauffeur fungiert, erklärte er später im Prozess. Der gebürtige Türke fuhr bereits öfter „Gotteskrieger“ gegen Bezahlung an die syrische Grenze. Der Mann wurde schließlich 2015 wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt. Außerdem wurde ihm vom Schöffensenat das Wahlrecht aberkannt.

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