Gelähmter Mann isst und trinkt – dank Elektroden in Gehirn und Arm


Zum ersten Mal seit zehn Jahren konnte Bill Kochevar dank der Neuroprothese weitgehend selbstständig essen und trinken © Russell Lee/Case Western Reserve University/AP
Vor zehn Jahren stürzte Bill Kochevar mit seinem Fahrrad so schwer, dass er seitdem fast vollständig gelähmt war. Nun kann der 56-Jährige wieder eine Gabel benutzen und am Kaffee nippen – mithilfe seiner Gedanken.

stern.de

Wissenschaftler in den USA haben einen Durchbruch bei der Behandlung eines Patienten mit schwersten Lähmungen vermeldet: Experten an der Western Reserve University in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio konnten einem fast vollständig gelähmten Mann dabei helfen, seinen rechten Arm zu steuern und zu kontrollieren.

Es handele sich um eine medizinische „Premiere“, bei der die Wirbelsäulenverletzung mit einer speziellen Neuroprothese überbrückt werde, erklärten die Forscher im Fachmagazin „The Lancet“. „Unseres Wissens ist es das erste Mal weltweit, dass ein Mensch mit schweren und chronischen Lähmungen durch unmittelbare Gehirntätigkeit seinen Arm und seine Hand bewegt, um zielgerichtete Bewegungen auszuführen“, sagte Hauptautor Bolu Ajiboye.

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