Geburt einer Eiswolke

Wolkenbildung live: Forscher haben erstmals direkt beobachtet, wie die ersten Kristalle einer Eiswolke entstehen. Ihre Aufnahmen enthüllen, wie und wo sich die Wassermoleküle an winzige Schwebteilchen der Luft anlagern und so den Prozess der Wolkenbildung in Gang setzen. Wichtig ist dies deshalb, weil gerade die Cirren zur Klimaerwärmung beitragen.

scinexx

Wir sehen sie typischerweise als dünne Schleierwolken hoch am Himmel: Cirren sind Wolken, die nicht aus Wassertropfen, sondern aus kleinen Eiskristallen entstehen. Sie sind für das Klima und die Atmosphäre von besonderer Bedeutung, denn in den Polargebieten finden in ihnen die ozonabbauenden Reaktionen statt und sie wirken wie eine Wärmedecke für die Erdatmosphäre.

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Erdogan: Gotteswahn und Nazi-Keule

Präsident Erdogan versucht weiter, im Ausland lebende Türken für die Wahl zu mobilisieren. Erneut scheut er keine Beleidigung und stilisiert sich als Kämpfer gegen die „Faschisten“.

DIE WELT

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine in Europa lebenden Landsleute zur Teilnahme am Verfassungsreferendum aufgerufen. Die Wähler müssten „den Enkeln des Nationalsozialismus“ widerstehen und das Referendum unterstützen, sagte Erdogan am Montag bei einer Veranstaltung in der am Schwarzen Meer gelegenen Provinz Rize.

„Und ich sage, gebt diesen Enkeln des Nationalsozialismus, die diese faschistischen Repressionen anwenden, mit einem ‚Ja‘ aus den Urnen und mit Gottes Hilfe die entsprechende Antwort“, proklamierte Erdogan.

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Terror in Russland: Eine Chronik des Schreckens

Die U-Bahn in St. Petersburg wird Ziel eines Terrorattentats. – APA/AFP/OLGA MALTSEVA
Seit Jahren ist Russland Ziel von tödlichen Attentaten. Meist stammten die Täter aus der im Nordkaukasus gelegenen Unruheregion Tschetschenien.

Die Presse.com

24. März 2017: Die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ reklamiert einen Anschlag auf einen russischen Militärstützpunkt in Tschetschenien für sich. Sechs Angreifer stürmten eine Basis der russischen Nationalgarde. Bei mehrstündigen Kämpfen kamen sowohl alle Angreifer als auch sechs Nationalgardisten ums Leben.

31. Oktober 2015: Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 200 Menschen an Bord stürzt kurz nach dem Start in Sharm el-Sheikh auf dem Weg nach St. Petersburg über der Sinai-Halbinsel ab. Nach Angaben russischer Ermittler brach das Charterflugzeug in der Luft auseinander. Der ägyptische Ableger der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) erklärte, er habe den Absturz verursacht.

29. Dezember 2013: Bei Selbstmordanschlägen in der russischen Millionenstadt Wolgograd sterben 34 Menschen – im Bahnhof und in einem Bus. Islamisten aus dem Nordkaukasus bekennen sich zu den Attentaten. Sie kämpfen für einen von Moskau unabhängigen Gottesstaat. 

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Bundesregierung plant kein Islamgesetz

Bundeskanzleramt, Bild: BB
Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Anlass für ein eigenes Islamgesetz. Solch ein Gesetz sei kein Thema des Regierungshandelns, sagte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, am Montag in Berlin

evangelisch.de

An der Debatte, die derzeit innerhalb der Parteien geführt werde, beteilige sich die Regierung nicht. Der CDU-Politiker Jens Spahn hatte sich für ein Islamgesetz ausgesprochen, das unter anderem Regeln für die Ausbildung von Imamen enthalten soll.

Einige Parteivertreter, darunter Partei-Vize Julia Klöckner, stellten sich hinter die Forderung. Andere prominente Christdemokraten wie Armin Laschet äußerten sich skeptisch. Ablehnung kam unter anderem aus der SPD und von den Grünen.

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„kill list“ – Drohnen jagen Journalisten?

US-Drohne. Bild: DoD
Wer auf der „kill list“ steht, darf mit Drohnen gejagt und getötet werden. Jetzt vermuten zwei amerikanische Journalisten, die aus Kriegsgebieten berichten, ihre Namen darauf.

Von Constanze Kurz | Frankfurter Allgemeine

Bei all dem politischen Tamtam, das seit Donald Trumps Amtsantritt durch die Medien wabert, dominieren die Russenverbindungen mitsamt den Abhörvorwürfen sowie die gescheiterte Gesundheitsreform. Doch zum Tagesgeschäft von Trump gehören auch Entscheidungen über Leben und Tod, die weniger Berichterstattung erfahren als die Skandale, über die sich die parteipolitischen Lager derzeit beharken. Denn in manchen Fragen war der Übergang von Obama zu Trump frei von Kontroversen. So herrscht sowohl bei Republikanern als auch Demokraten Einigkeit darüber, dass der bei Drohnenkrieg fortgeführt wird. Die Vereinigten Staaten töten weiterhin mit bewaffneten unbemannten Drohnen außerhalb ihres Territoriums gezielt Menschen, die zuvor als Feinde definiert wurden. Die Ziele sind lokalisierte Mobiltelefone.

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Das passiert mit deinem Gehirn, wenn du aufhörst, an Gott zu glauben

Image: The Humanist/Clay Farris Naff
Mit 16 verlor ich meine Jungfräulichkeit. Ich hörte auf, in die Kirche zu gehen. Ich blieb länger draußen als erlaubt. Als Strafe dafür ließ mich meine Mutter Bibelverse auswendig lernen, die ich dann einfach runterbetete. Mein Glaube an Gott ist nicht plötzlich weggegangen. Nein, er ist langsam immer mehr in den Hintergrund gerückt.

Von Caroline Beaton | VICE.com

Immer mehr junge Menschen fühlen sich keiner Religion mehr zugehörig. Dieser Verlust des Glaubens ist ein schleichender Prozess. Nur ein Prozent der Amerikaner, die religiös erzogen wurden und nun nicht mehr an Gott glauben, führen das auf eine einmalige „Glaubenskrise“ zurück. 36 Prozent wurden hingegen immer desillusionierter und weitere sieben Prozent gaben an, dass sich ihre Ansichten weiterentwickelt hätten.

Es verhält sich hier wir beim Glauben an den Weihnachtsmann. Die Psychologinnen Thalia Goldstein und Jaqueline Woolley haben herausgefunden, dass Kinder nicht von einem Tag auf den anderen nicht mehr an den Mann mit dem weißen Rauschebart glauben, sondern schrittweise. Zuerst halten sie den verkleideten Mann im Einkaufszentrum für echt. Dann gehen sie davon aus, dass er immerhin mit dem echten Weihnachtsmann in Kontakt steht. Und so geht es weiter, bis sie irgendwann erkennen, dass in den Kostümen nur bezahlte Schauspieler stecken. „Kinder stellen ihren Glauben nicht einfach so ab“, sagt Goldstein.

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Alternative Fakten vom Pentagon?

Auch in Tabqa in der Nähe von Raqqa sollen am 20. März durch US-Luftschläge mehrere Zivilisten getötet worden sein.
Seit 2014 sollen bei fast 20.000 US-Luftangriffen in Syrien und im Irak „möglicherweise“ 229 Zivilisten getötet worden sein

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Mit dem Versuch, Transparenz zu schaffen und Verantwortlichkeit, wenn auch ohne alle Folgen, einzuräumen, führt das Pentagon, wie jedes Militär immer schon Propaganda- und PsyOp-erfahren, derzeit wieder das Schauspiel der Präsentation von „alternativen Fakten“. Während Untersuchungen von unabhängigen Organisationen schätzen, dass bei den fast 20.000 Luftangriffen der US-geführten Koalition im Irak und in Syrien seit 2014 mindestens 2800 Zivilisten getötet wurden und auch gerade Amnesty International von „Hunderten von getöteten Zivilisten“ durch Luftangriffe bei der Offensive auf Mosul sprach (Mosul: Amnesty kritisiert US-Koalition und irakische Regierung scharf), sagt das US CentCom, es seien seit 2014 nur 229 Zivilisten „unabsichtlich“ getötet worden, von Verletzten wird erst gar nicht gesprochen.

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Ahornsirup verstärkt Antibiotika-Wirkung

Ahornsirup: Süßer Saft mit offenbar durchschlagender Wirkung. © Showcake / Think
Effektiver im Doppelpack: Bestimmte Bestandteile im Ahornsirup können offenbar die Wirkung von Antibiotika verbessern. Ein Laborexperiment zeigt: Bakterien lassen sich dank des Pflanzenextrakts mit einer deutlich geringeren Medikamentendosis eindämmen als normalerweise dafür nötig ist. Künftig könnte die Substanz daher womöglich den massenhaften Einsatz von Antibiotika minimieren und Resistenzen entgegenwirken, so die Hoffnung.

scinexx

Lange galten Antibiotika als die schärfste Waffe der Medizin gegen bakterielle Erreger. Doch inzwischen ist diese Waffe stumpf geworden. Durch den unkontrollierten und massenhaften Einsatz der Mittel entwickeln weltweit immer mehr Keime Resistenzen – auch bei uns in Europa. Viele Bakterien, darunter der Krankenhauskeim MRSA oder die ESBL-Bakterien, sind sogar schon gegen mehrere Wirkstoffklassen immun.

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Fest empört erneut: „Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel.“

Blogbeitrag von Nicolaus Fest in seinem Blog „Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel.“
AfD-Politiker und ehemaliger Bild-Redakteur Nicolaus Fest sorgt mit einem Textbeitrag erneut für Aufregung. Diesmal bezeichnet er arabische, türkische und afrikanische als „primitiv und bösartig. Der Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg stellt Strafanzeige.

MiGAZIN

Erneut löst ein Textbeitrag von Nicolaus Fest für Empörung. Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur von Bild am Sonntag und Kandidat der AfD für den Bundestag schreibt in seinem Blog über arabische, türkische und afrikanische Jugendliche. Er bezeichnet sie als „primitiv und bösartig“ und schreibt: „Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel“.

Dagegen hat der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) jetzt Strafanzeige gestellt. Der Verband ist überzeugt, dass diese Äußerungen den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. TBB-Sprecherin Ayşe Demir erklärte: „Hier wird in widerwertiger Art und Weise zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufgerufen. Dieser offen zur Schau gestellte Rassismus ist unerträglich und muss von allen demokratischen Kräften entschieden bekämpft werden.“

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Innenminister: 47 000 Gülen-Verdächtige in der Türkei in U-Haft

Seit dem Putschversuch in der Türkei im vergangenen Juli sind wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung mehr als 113 000 Menschen festgenommen worden.

Frankfurter Rundschau

47 155 dieser Verdächtigen säßen in Untersuchungshaft, sagte Innenminister Süleyman Soylu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Der Rest sei meist unter Auflagen freigelassen worden. Die Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden sunnitischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Vertreter westlicher Staaten zeigten sich zuletzt nicht überzeugt davon.

Homosexuelle in Tschetschenien festgenommen und getötet

Bild: bpb.de
Zuerst waren es nur Gerüchte in den sozialen Medien. Eine oppositionsnahe russische Zeitung bestätigt nun, dass mehr als hundert Personen verschleppt wurden – auch von Morden wird berichtet.

Die Presse.com

In der russischen Teilrepublik Tschetschenien sind einem Medienbericht zufolge mehr als 100 Männer „im Zusammenhang mit ihrer nicht-traditionellen sexuellen Orientierung – oder deren Verdacht“ festgenommen worden. Drei Menschen seien bei den landesweiten Razzien ums Leben gekommen, berichteten mehrere deutschsprachige Medien am Sonntag unter Berufung auf die russische Zeitung „Nowaja Gaseta“.

Mit den Worten „nicht-traditionellen sexuellen Orientierung“ wird in Russland oft Homosexualität umschrieben. Alwi Karimow, der Sprecher des tschetschenischen Republikführers Ramsan Kadyrow, bezeichnete nach Angaben der „Süddeutsche Zeitung“ oder orf.at den Bericht als „Lüge“ und „Desinformation“: „Man kann niemanden verhaften oder unterdrücken, den es in der Republik gar nicht gibt.“

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Ditib-Imame in NRW verweigern Sicherheitsüberprüfung

Die Ditib-Zentralmoschee in Köln Quelle: Getty Images/Getty Images Europe
Seit September 2016 ist für Imame, die in Gefängnissen arbeiten, eine Überprüfung durch den Verfassungsschutz vorgeschrieben. Seitdem ist die Zahl der zugelassenen Ditib-Imame in NRW extrem gesunken.

DIE WELT

Die Imame in Nordrhein-Westfalen (NRW) verweigern sich in großem Umfang den Sicherheitsüberprüfungen durch den deutschen Verfassungsschutz. Die Zahl der Imame des Islamverbandes Ditib, die noch Freitagsgebete in Gefängnissen in NRW abhalten dürfen, ist von 117 im Februar 2015 auf aktuell nur noch zwölf gesunken. Diese Zahlen nannte die NRW-Landesregierung auf Anfrage der „Rheinischen Post“.

Denn seit Februar dieses Jahres dürfen Imame die Gefängnisse nur noch betreten, wenn sie sich zuvor einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen haben. Diese Voraussetzung werde von der überwiegenden Zahl der über die türkischen Generalkonsulate beziehungsweise von Ditib entsandten Imame nicht erfüllt, hieß es.

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Bundesrichter setzen sich Grenzen

© dpa Die Richter am Bundesfinanzhof gehören unter den Bundesrichtern zu den Topverdienern.
Der Druck auf die Richter wächst seit Monaten. Nun haben sich auch die Juristen am Bundesfinanzhof Regeln verordnet, wie mit lukrativen Nebenjobs umzugehen ist.

Von Hendrik Wieduwilt | Frankfurter Allgemeine

Die Richterschaft setzt Zeichen: Seit Monaten läuft eine Debatte um die Grenzen für richterliche Nebentätigkeiten und Wohlverhaltensregeln nach einem etwaigen Wechsel in die private Wirtschaft. Nun haben sich nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch die Juristen am Bundesfinanzhof (BFH) ein paar Regeln vor Augen geführt – sie gehören unter den Bundesrichtern zu den Topverdienern.

Den „Hinweisen zum Nebentätigkeitsrecht“ zu Folge müssen die Richter insbesondere dann auf der Hut sein, wenn ihre Vorträge und Publikationen den Hauptberuf beeinträchtigen. Rechtlich ist das eine Binsenweisheit – doch nun gibt der BFH seinen Robenträgern erstmals eine rote Linie vor. Kurz: Geprüft wird, wer wegen seiner Nebenjobs hinterherhinkt. Genauer: Wenn ein Richter weniger als die Hälfte der Revisionen in einem Jahr erledigt als der Durchschnitt aller Richter sowie der Mitglieder seines Senats, sei eine Prüfung „angezeigt“, ob eine Dienstpflichtverletzung wegen Vernachlässigung der Amtsgeschäfte vorliege.

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Mike Pence will nicht mit Frauen allein sein – was ist da los?

US-Vizepräsident Mike Pence sorgt mit einer selbstauferlegten „Regel“ für Diskussionen. © Andrew Harrer/DPA/picture-alliance
Dem US-Vizepräsidenten Mike Pence ist seine Ehe sehr wichtig. Nun macht eine Aussage des streng religiösen Politikers Furore: Er möchte nicht mit Frauen – auch nicht mit Kolleginnen – alleine sein. Linksliberale betonen, wie sexistisch das ist.

Von Jonathan Sendker | stern.de

Vor einigen Tagen veröffentlichte die “Washington Post” ein Porträt von Karen Pence, der Frau des US-Vizepräsidenten Mike Pence. Eine Passage des Textes schlägt seitdem hohe Wellen: Dort wird ein Artikel der Politikzeitung “The Hill“ aus dem Jahr 2002 zitiert.

Damals erklärte der Politiker, er hätte es sich zur Regel gemacht, niemals alleine mit einer Frau außer Karen Pence in einem Raum zu sein oder essen zu gehen. Außerdem würde er bei allen Veranstaltungen, bei denen Alkohol fließe, seine Ehefrau an seiner Seite wissen wollen oder sonst daheim bleiben.

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Ermutigung zum Kirchenasyl

Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Beim ökumenischen Studientag Flüchtlingsarbeit und Kirchenasyl in München haben die Teilnehmer Abschiebungen nach Afghanistan als „eine nicht zu rechtfertigende Härte kritisiert“.

Süddeutsche.de

In einer Resolution haben die etwa 140 Teilnehmer, darunter viele Pfarrer, in deren Gemeinden selbst schon Kirchenasyl gewährt wurde, Gemeinden ermutigt, „afghanische Flüchtlinge, die abgeschoben werden sollen, ins Kirchenasyl zu nehmen“. Der ökumenische Studientag stellte sich damit zumindest indirekt gegen einen Beschluss des evangelischen Landeskirchenrates, der mangels Aussicht auf Erfolg von einem Kirchenasyl für afghanische Flüchtlinge abrät. Ausnahmen seien Dublin-Fälle – also Afghanen, die in ein anderes EU-Land abgeschoben werden sollen. Hier sei es möglich, über das Kirchenasyl die Zuständigkeit deutscher Behörden zu erreichen.

Großbritannien hält an Ansprüchen auf Gibraltar fest

Touristen blicken auf Gibraltar – REUTERS
Premierministerin Theresa May will ohne das Einverständnis der örtlichen Bevölkerung „niemals“ zulassen, dass Gibraltar der britischen Kontrolle entgleitet.

Die Presse.com

Großbritannien hält im Zuge der Brexit-Verhandlungen an den Ansprüchen auf seine an der Südspitze Spaniens gelegene Exklave Gibraltar fest. Ohne das Einverständnis der örtlichen Bevölkerung werde sie „niemals“ zulassen, dass Gibraltar der britischen Kontrolle entgleite, versicherte Premierministerin Theresa May nach Angaben ihres Büros am Sonntag dem Regierungschef von Gibraltar, Fabian Picardo.

Sie wolle eng mit Gibraltar zusammenarbeiten, um bei den Brexit-Verhandlungen „das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, hieß es weiter. May und Picardo sprachen telefonisch miteinander. Der britische Außenminister Boris Johnson schrieb im „Sunday Telegraph“, Gibraltar stehe „nicht zum Verkauf“ und sei auch „keine Verhandlungssache“. An der Souveränität des Gebiets werde sich ohne Zustimmung Großbritanniens und der Bevölkerung Gibraltars nichts ändern.

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Meet the Christian former Jew-hater

Megan Phelps-Roper in a previous life, picketing the Oscars. (photo credit: CC BY-SA k763, Flickr)
A granddaughter of the founder of the Westboro Baptist Church, Megan Phelps-Roper speaks in Israel for the first time with the ‘Jewish enemy’ who became a friend

By Matthew Kalman | The Times of Israel

Megan Phelps-Roper grew up believing she would arrive in Israel at the end of days to witness the rapture of the Second Coming. She hated Jews and homosexuals, celebrated terror attacks and famine, and picketed the funerals of United States soldiers killed in Iraq.

Instead, she’ll be arriving in Israel next week as the guest of David Abitbol, the Jew who saved her soul by engaging her online. Abitbol and Phelps-Roper — who was recently featured in The New Yorker and described her experience in a TED talk viewed 2 million times — will be speaking together to audiences in Israel for the first time.

You can catch them in Tel Aviv on Tuesday, April 4, and in Jerusalem on Wednesday, April 5, at two events in the Times of Israel Presents series.

Phelps-Roper was raised as a member of the Westboro Baptist Church, founded by her grandfather, Fred Phelps. As a child, she joined her family as they traveled across the United States picketing soldiers’ funerals, synagogues, schools, events and more. There they would spread their message — that Jews killed Jesus, that God demanded the death penalty for homosexuals and that He hated everyone that wasn’t them.

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Zu Zwangsgebühren kommt jetzt auch noch Zwangs-HD

Bild: DIE WELT
Wer Fernsehen über Antenne empfängt, kann nicht anders, als neue Geräte zu kaufen. Das freut vor allem Hersteller und Fachgeschäfte – während die Berge von Elektronikschrott weiter wachsen.

Von Ulli Kulke | DIE WELT

Wo waren sie eigentlich, die großen Jubelstürme, die Freude über das neue Fernsehbild mit dem komplizierten Namen „DVB-T2 HD“, das vergangene Woche über das Publikum niedergekommen ist? Über diejenigen Zuschauer jedenfalls, die ihr Programm noch mit Antenne empfangen.

War es das wirklich wert, einfach so mal eben die alten Systeme abzuschalten und mit vielen Hunderttausend Geräten – Fernseher, Empfänger oder Antennen – den Berg von Elektronikschrott anzureichern, öffentlich-rechtlich befohlen?

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Pakistan: Aufseher von Sufi-Schrein ermordet 20 Gläubige

Blick auf den Sufi-Schrein – APA/AFP/FATIQ BUKHARI
Der Mann soll die Opfer in den Ali Muhammad Gujjar Schrein eingeladen und sie dann betäubt und getötet haben. Er und seine mutmaßlichen Komplizen wurden verhaftet.

Die Presse.com

In einem Sufi-Schrein in Pakistan sind 20 Menschen ermordet worden. Der Aufseher habe die Opfer in den Ali Muhammad Gujjar Schrein bei der Stadt Sargodha eingeladen und sie dann mit Hilfe von drei Komplizen betäubt und getötet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Tatverdächtigen wurden festgenommen. Ihr Motiv war zunächst unklar.

Nach Informationen des pakistanischen Fernsehsenders Geo TV hat der 50 Jahre alte Aufseher die Tat gestanden und erklärt, aus Angst gehandelt zu haben. Die nun getöteten Gläubigen hätten den ehemaligen geistlichen Führer des Schreins, Ali Muhammad, vor zwei Jahren vergiftet. Er habe befürchtet, ihnen ebenfalls zum Opfer zu fallen. Daher habe er die Gläubigen, unter ihnen vier Frauen, getötet.

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This Computer Program Detects Cancer Earlier Than Ever

Image: MOTHERBOARD
CancerLocator could be used to pinpoint tumor locations even before symptoms arise, eliminating painful biopsies and increasing patient survival

By Knvul Sheikh | MOTHERBOARD

Cancer is often found when someone starts to feel symptoms—pain, an abnormal growth, or maybe just fatigue. Now scientists have developed a computer program that could identify and locate cancer even before symptoms arise, opening the door for earlier screening and better treatment.

The program, called CancerLocator, detects tumor DNA in patient blood samples, and precisely pinpoints where the tumor is located in the body. In a small pilot study, it successfully diagnosed liver, lung, and breast cancer in 80 percent of cases, giving researchers hope that the program could eventually be used as part of regular health checks, eliminating the need for invasive biopsies.

Developed by researchers from the University of California, Los Angeles, and the University of Southern California, CancerLocator works by analyzing DNA that escapes into the bloodstream when cells die. Each fragment of DNA has a unique pattern of chemical add-ons, called methyl groups, that mark which genes were turned on or off. These methyl markers can indicate whether a gene was interrupted in a cancerous cell. And because different cells and tissues have different genes that are activated in the body, the methylation patterns can also act as a blueprint for where the DNA comes from.

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