Alternative Fakten vom Pentagon?


Auch in Tabqa in der Nähe von Raqqa sollen am 20. März durch US-Luftschläge mehrere Zivilisten getötet worden sein.
Seit 2014 sollen bei fast 20.000 US-Luftangriffen in Syrien und im Irak „möglicherweise“ 229 Zivilisten getötet worden sein

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Mit dem Versuch, Transparenz zu schaffen und Verantwortlichkeit, wenn auch ohne alle Folgen, einzuräumen, führt das Pentagon, wie jedes Militär immer schon Propaganda- und PsyOp-erfahren, derzeit wieder das Schauspiel der Präsentation von „alternativen Fakten“. Während Untersuchungen von unabhängigen Organisationen schätzen, dass bei den fast 20.000 Luftangriffen der US-geführten Koalition im Irak und in Syrien seit 2014 mindestens 2800 Zivilisten getötet wurden und auch gerade Amnesty International von „Hunderten von getöteten Zivilisten“ durch Luftangriffe bei der Offensive auf Mosul sprach (Mosul: Amnesty kritisiert US-Koalition und irakische Regierung scharf), sagt das US CentCom, es seien seit 2014 nur 229 Zivilisten „unabsichtlich“ getötet worden, von Verletzten wird erst gar nicht gesprochen.

weiterlesen