Linda Sarsour oder der vermeintliche Feminismus


Bild: RDF
Es dürfte den meisten Lesern bekannt sein, dass kurz vor der Wahl Donald Trumps eine Aufnahme veröffentlicht wurde, auf der er unmögliche Dinge über Frauen aussprach.

Von Giordano Brunello | Richard-Dawkins-Foundation

Seine dort zu hörende Aussage „Grab them by the pussy!“ hat weltweit nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern Entsetzen und Empörung ausgelöst. Ich gehöre selbstverständlich auch zu diesen empörten Menschen und ich kann es nicht mit Worten beschreiben, wie unmöglich, unterirdisch primitiv und widerlich ich eine solche Aussage finde. Wenn ich seine Worte nochmals höre, stehen mir heute immer noch die Nackenhaare hoch und ich kann mich immer wieder aufs Neue darüber aufregen.

Nach der Wahl Donald Trumps, der so etwas Frauenverachtendes gesagt hatte, war es meines Erachtens nur richtig, dass Frauen in Amerika aber auch anderswo auf der Welt gegenüber diesem Mann und seinem sexistischen Frauenbild eine angemessene Reaktion zeigten. Es entstand die Women’s March Bewegung und viele Frauen weltweit, insbesondere natürlich in den Vereinigten Staaten, gingen teilweise mit ihren selbstgestrickten Pussyhats, die eine humorvolle Anspielung auf Donald Trumps Äußerung waren, auf die Straße, um gegen ihn zu protestieren. So weit so gut.

Im Ko-Präsidium dieser mittlerweile weltweit agierenden Organisation sitzt eine Frau namens Linda Sarsour, die bereits seit einiger Zeit in islamistischen Lobbygruppen in den Vereinigten Staaten aktiv ist, die insbesondere der Muslimbruderschaft nahestehen. Es existieren viele unglaubliche wenn nicht gar schockierende Äußerungen von Linda Sarsour, insbesondere auf  ihrem Twitter-Account, die ihr Amt als Ko-Präsidentin bei einer global agierenden Frauenbewegung als höchst fragwürdig erscheinen lassen. Ich will dabei nur auf eine Äußerung eingehen. Sollte sich der Leser für weitere Aussagen und deren Bedeutung interessieren, empfehle ich diesen Blog-Artikel in englischer Sprache. Für weitere Informationen hilft sicher auch Google weiter. Beim vorliegenden Artikel werde ich bewusst keine weiteren Links über sie angeben, insbesondere deshalb nicht, weil viele Online-Artikel über Linda Sarsour aus einem rechten politischen Spektrum stammen. Ich tue das mit dem alleinigen Zweck, dass man mir nach der Lektüre des vorliegenen Blog-Artikels nicht vorwerfen kann, ich hätte mich auf Breitbart oder FoxNews abgestützt. Die Hauptquelle, die ich hier benützt habe, ist die New York Times.

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