Bald soll ein Standort für die Potsdamer Moschee feststehen


Weil die bestehende Potsdamer Moschee aus allen Nähten platzt, finden derzeit Freitagsgebete in der Orangerie der Biosphäre statt.Foto: Ralf Hirschberger / dpa
Seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen ist die einzige Moschee in Potsdam zu klein. In der Diskussion um einen neuen Standort ist sogar die Garnisonkirche im Gespräch.

Von Henri Kramer, Katharina Wiechers | DER TAGESSPIEGEL

Für die Potsdamer Moschee ist offenbar eine dauerhafte Lösung für einen neuen Standort in Sicht. Er gehe davon aus, dass die Stadt noch vor der Sommerpause einen Vorschlag unterbreiten könne, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bei einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend in Potsdam. Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) sei mit der muslimischen Gemeinde im Gespräch und prüfe mit ihren Vertretern verschiedene Standorte. Es sei klar, dass die Orangerie der Biosphäre, wo derzeit die Freitagsgebete mit rund 500 Gläubigen stattfinden, nur eine Übergangslösung sein könne.

Unterstützung bekam Jakobs von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD). „Ich unterstütze das Ansinnen, dass wir in Potsdam einen würdigen Ort für eine Moschee finden“, sagte sie und wagte einen Vorstoß: „Wir sollten auch nachdenken, wie wir das Kirchenschiff der Garnisonkirche nutzen – das kann auch eine Moschee sein.“

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