Klimawandel kurbelt globale Fotosynthese an


Die irdische Pflanzenwelt hat sich durch den Klimawandel schon verändert: Ihre Fotosynthese-Leistung liegt heute 30 Prozent höher als vor 200 Jahren. © Romolo Tavani / thinkstock
Tiefgreifender Wandel: Die Vegetation der Erde hat bereits auf den Klimawandel reagiert. Sie schluckt heute rund 30 Prozent mehr CO2 als noch vor 200 Jahren, wie eine Studie belegt. Die Pufferwirkung der Pflanzen im Klimasystem hat dadurch zugenommen – aber nicht genug, um die menschengemachten Emissionen zu kompensieren. Die Bremsen der Natur versagen hierbei, so die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature“.

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Ohne die Pflanzenwelt sähe unsere Klimabilanz noch verheerender aus als ohnehin schon. Denn die Vegetation schluckt durch ihre Fotosynthese große Mengen Kohlendioxid und wirkt so als CO2-Senke im Klimasystem. Hinzu kommt, dass steigende CO2-Werte das Pflanzenwachstum sogar ankurbeln und damit den Puffereffekt der Vegetation verstärken.

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