Enttäuscht von Trump: Hacker verraten NSA-Schadsoftware


NSA headquarters in Fort Meade (credit: Trevor Paglen)The//INTERCEPT
Dubiose „Shadow Brokers“-Gruppe meldet sich zurück und publiziert zahlreiche geheime NSA-Programme

derStandard.at

Das Hackerkollektiv „Shadow Brokers“ ist wieder aufgetaucht. Vergangenes Jahr publizierte die Gruppe NSA-interne Schadprogramme und versuchte, noch mehr Malware zu versteigern. Wer genug Bitcoins bot, konnte das Passwort für ein verschlüsseltes File erwerben, das zahlreiche NSA-Tools beinhalten sollte. Jetzt haben die „Shadow Brokers“ das Passwort ins Netz gestellt. Als Grund dafür geben sie an, enttäuscht von US-Präsidenten Donald Trump zu sein.

Grotesker Beitrag

„Die ‚Shadow Brokers‘ haben dich gewählt. Die ‚Shadow Brokers‘ unterstützen dich. Die ‚Shadow Brokers‘ verlieren den Glauben an dich“, hieß es in einem insgesamt grotesken Beitrag auf Medium, in dem das Passwort für die Sammlung an Schadsoftware verraten wurde. Das Kollektiv dementiert darin auch, russisch zu sein. Es sei „kein Fan von Russland oder Putin“, aber „der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

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