Österreich: Bischofskonferenz will Kreuz im Gerichtssaal


Bild: Leipziger Blatt
Wuthe: „Kreuz mahnt alle Prozessbeteiligten zu Wahrheit und Gerechtigkeit“ – Politische und religiöse Symbole oder Bekleidung in Verbindung mit Amtskleidung aber fehl am Platz

kath.net

Gegen die Verbannung des Kreuzes aus den Gerichtssälen hat sich der Presseverantwortliche der Österreichischen Bischofskonferenz, Paul Wuthe, ausgesprochen. In einem Kommentar in der Wochenzeitung „Die ganze Woche“ am Mittwoch sieht Wuthe einen wesentlichen Unterschied zwischen explizit religiöser Kleidung und dem Kreuz, das ein mehrdeutiges Symbol sei und u.a. an die humanen Werte des Christentums erinnere.

„Wenn in unserem Land Richter oder Richterinnen ‚Im Namen der Republik‘ Recht sprechen, dann tragen sie dabei einen Talar und ein Barett. Damit wird klar, dass die Person ganz im Dienst des Amtes steht und allein den Gesetzen verpflichtet ist. Das ist gut so und soll so bleiben.“ Politische und religiöse Symbole oder Bekleidung in Verbindung mit der Amtskleidung sind fehl am Platz und ziehen so wie eine rote Nelke oder blaue Kornblume das Vertrauen in die Unparteilichkeit des Richters in Zweifel.

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