Geistige Brandstifter


Hani Ramadan bei einer Konferenz des Islamischen Zentrums in Genf. Foto: Martial Trezzini (Keystone)
Die Rückkehr des Genfer Imam Hani Ramadans zeigt, wie beschränkt die Handhabe für Islamisten mit Schweizer Pass ist.

Von Kurt Pelda | Der Bund

Schweizer Imame machen selten weltweite Schlagzeilen. Im Fall des ägyptischstämmigen Genfer Predigers Hani Ramadan ist das anders. Er wurde eben erst aus Frankreich ausgewiesen, weil ihm die dortigen Behörden vorwerfen, eine ernsthafte Bedrohung für die innere Sicherheit darzustellen. Ausserdem verhängte Paris eine Einreisesperre. Das führte zu Berichten nicht nur in europäischen, sondern auch in arabischen und fernöstlichen Medien. Weil der Mann in den 80er-Jahren eingebürgert wurde, blieb der Schweiz nichts anderes übrig, als den umstrittenen Imam wieder ins Land zu lassen.

Umgekehrt hat die Schweiz solche Einreisesperren schon in vielen Fällen verhängt, zum Beispiel im Fall der deutschen Hassprediger Ibrahim Abou Nagie – Gründer der Koranverteilaktion «Lies!» – und Pierre Vogel. Wenn Bern ausländische Extremisten ausschafft, erfährt die Öffentlichkeit kaum je davon.

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