«Mein Mann dachte, nur Atheisten glaubten an den Klimawandel»


«Nur ein Mitglied der eigenen Gruppe kann die Evangelikalen erreichen», sagt Katharine Hayhoe. Foto: Lexey Swall («The New York Times»)

Die evangelikale Atmosphärenphysikerin Katharine Hayhoe versucht, gläubige Klimaskeptiker zu bekehren.

Mit Katharine Hayhoe sprach Christopher Schrader | Der Bund

Die Diskussion über den Klimawandel ist in den USA verworren – nicht erst seit Donald Trump Präsident ist. Republikanische Politiker und konservative Geistliche behaupten, Klimaschutz lasse sich nicht mit Christentum und Patriotismus vereinen. Solche Gräben überbrücken könnten Fürsprecher, die das Vertrauen der strengreligiösen Gemeinden besitzen. Ein Beispiel ist Katharine Hayhoe von der University of Texas. Sie ist Klimaforscherin und evangelikale Christin.

Klimaforscherin, Mitglied einer evangelikalen Kirche und Ehefrau eines Pastors. Ist das alles kein Widerspruch?
Ich habe Physik und Atmosphärenforschung studiert und untersuche zum Beispiel, wie Waldgebiete, ­Rinderfarmen und Seen auf den Klimawandel reagieren. Warum sollte es da einen Widerspruch zu meinem Glauben geben?

Sind nicht gerade die Evangelikalen in den USA überzeugt, dass die Erkenntnisse über den Klimawandel ein gewaltiger Schwindel sind?
Ja, aber ich teile diese Ansicht nicht. Wenn Wissenschaft und Glaube im Konflikt zu stehen scheinen, dann verstehen oder interpretieren wir eines der beiden falsch, manchmal sogar beide.

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