Bundesregierung will Kindergeld für viele EU-Ausländer kürzen


Symbolfoto Taichiro Ueki @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
EU-Ausländer, deren Kinder im Ausland leben, sollen in Zukunft weniger Kindergeld erhalten. Maßstab sollen die jeweiligen Lebenshaltungskosten im Mitgliedsstaat sein. Kritik erntet der Vorstoß beim Deutschen Gewerkschaftsbund und bei den Grünen.

MiGAZIN

In Deutschland arbeitende EU-Ausländer, deren Kinder in einem EU-Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten leben, sollen nach dem Willen der Bundesregierung weniger Kindergeld erhalten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch ein Eckpunkte-Papier, nach dem die Höhe des Kindergelds an die Lebenshaltungskosten des EU-Wohnsitzes des Kindes angepasst werden soll.

Regierungssprecher Steffen Seibert betonte nach der Kabinettssitzung, die Bundesregierung bekenne sich zur Personenfreizügigkeit als einem der Grundpfeiler der EU. Die konkrete Ausgestaltung dieser Freizügigkeit müsse jedoch „aktuellen Entwicklungen und tatsächlichen Umständen“ angepasst werden.

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