Neuartiger Mikroprozessor ist nur drei Atome dick


Neben den 15 eigentlichen Mikroprozessoren sind diverse Teststrukturen auf dem Chip. © Technische Universität Wien / Stefan Wachter
Nur drei Atomlagen dick: Aus „zweidimensionalen“ Schichten haben Forscher erstmals einen eigenständig funktionierenden Mikroprozessor hergestellt. Die mit Molybdändisulfid realisierten Prozessoren sind extrem flexibel und können viel kleiner produziert werden als herkömmliche integrierte Schaltkreise. Sie könnten daher die bald an ihre Grenzen stoßenden Silizium-Prozessoren ablösen.

scinexx

Im Zeitalter von Computern und Smartphones sind Mikroprozessoren heute allgegenwärtig und werden ständig weiterentwickelt. Von Beginn an ist der Halbleiter Silizium das Material der Wahl, wenn es um deren Produktion geht. Doch im Zuge der fortschreitenden Miniaturisierung der Schaltkreise stößt dieser allmählich an seine physikalischen Grenzen.

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