Arkansas: Pharma-Firmen klagen gegen Gebrauch ihrer Stoffe bei Hinrichtungen


Das Todesurteil gegen diese Männer will der US-Bundesstaat Arkansas in einer Hinrichtungsserie vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums des Giftcocktails vollstrecken. © Arkansas Department of Correction/AFP
Ehe das Haltbarkeitsdatum für den Giftcocktail abläuft, will der US-Bundesstaat Arkansas noch rasch mehrere Todeskandidaten hinrichten. Mehrere Pharma-Firmen wollen nun den Gebrauch ihrer Mittel vor Gericht verhindern.

stern.de

Eine US-Tochterfirma des deutschen Medizinkonzerns Fresenius geht gegen eine im US-Bundesstaat Arkansas geplante Serie von Hinrichtungen vor. Zusammen mit dem Unternehmen West-Ward Pharmaceuticals schloss sich Fresenius Kabi USA einer Klage vor einem Bezirksgericht in Arkansas an, wie ein Firmensprecher am Freitag mitteilte. Ziel ist es demnach, dass Arkansas Medikamente der Firmen nicht bei den geplanten Hinrichtungen verwenden darf. Der Bundesstaat beabsichtige, das Medikament Kaliumchlorid bei den geplanten Hinrichtungen zu verwenden – als Teil eines Giftcocktails.

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