Islamkritiker Abdel-Samad sieht keine Zukunft für Bibel oder Koran


Hamed Abdel-Samad ist einer der schärfsten Islamkritiker im deutschsprachigen Raum. (Peter Wollring/ Knaur Droemer Verlag)
Die deutsche Gesellschaft muss ihre Haltung zu heiligen Büchern wie der Bibel und den Koran ändern.

DLF24

Das verlangt der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad in einem Beitrag für die Zeitschrift „Publik-Forum“. Die Inhalte der Heiligen Schriften seien „die Projektion vormoderner Menschen auf Gott.“ Man müsse Abschied davon nehmen, ihnen angebliche Pläne für die Menschheit zu entnehmen. Selbst wenn nur die friedlichen Passagen der Bücher betont würden, führte Abdel-Samad aus, könne man andere nicht daran hindern, das Gewaltpotenzial derselben Bücher abzurufen.

Der Deutsch-Ägypter ist Politikwissenschafter und Autor zahlreicher Bücher. Er ist umstritten wegen seiner Äußerungen und seiner Schriften. Ihm wird vorgeworfen, Feindseligkeiten gegenüber Zuwanderern und insbesondere Muslimen zu befördern. Abdel-Samad sieht sich Morddrohungen ausgesetzt und steht daher unter Polizeischutz.

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