Syrien: Anschlag auf Buskonvoi


Bild: Ahrar al-Sham-Propaganda auf Twitter
Bei Aleppo führte eine Autobombe zu mindestens 100 Toten. In den Bussen hatten Bewohner der schiitischen Enklaven Fuah und Kafraya in Idlib auf Weiterfahrt gewartet

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Kinder, so wird berichtet, liefen dem Fahrzeug entgegen, weil es Essen bringen sollte. Doch der Wagen war voller Sprengstoff und am Steuer saß ein Selbstmordattentäter. Die Zahlen der Opfer differieren, wie so oft, manche geben über 100 Tote an. Außer Frage steht, dass am gestrigen Samstag, den 15.April, wieder einmal ein arglistiger, grauenhafter Anschlag vorführte, welche Hölle der Krieg in Syrien für die Zivilbevölkerung bedeutet.

In den Bussen hatten ausgehungerte und ausgezehrte Bewohner der schiitischen Enklaven Fuah und Kafraya in Idlib länger als einen Tag auf die Weiterfahrt gewartet. Sie standen an der Peripherie im Westen Aleppos, an der Raschidin-Straße, einer Zone, die von der al-Qaida-Allianz Hay’at at-Tahrir ash-Sham (HTS) kontrolliert wird. Den Kern des Bündnisses stellt die al-Nusra-Front, militärischer Chef ist dessen Führer Abu Mohammad al-Jolani. Auch der Konvoi wurde in diesem Gebiet durch Milizen und nicht durch die syrische Regierung überwacht.

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