Findet sich China mit einem US-Militärschlag gegen Nordkorea ab?


Südkoreanisches AKW Wolsong. Bild: IAEA/CC BY-SA-2.0
Nordkoreas missglückter Raketenstart demonstriert Schwäche, die südkoreanischen AKWs sind nach einem Bericht gegen Raketenangriffe nicht geschützt

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Nordkorea führte gestern nach der Militärparade einen weiteren Mittelstreckenraketentest durch, der aber scheiterte. Damit sollte vermutlich die Angriffskapazität der vielen Raketen, darunter auch eine noch nicht getestete Langstreckenrakete, demonstriert werden, die auf der Parade zu Ehren des Staatsgründers Kim Il-sung gezeigt wurden, aber man wollte wohl so auch den anreisenden US-Vizepräsidenten Mike Pence „begrüßen“, nachdem die USA mit dem Angriff auf Syrien und den Abwurf der „Mutter aller Bomben“ in Afghanistan auch der nordkoreanischen Führung ein Zeichen gegeben hatte. Die Aufführung ging allerdings gründlich daneben, die Rakete explodierte kurz nach dem Abschuss.

Ob nun Nordkorea so schnell wie befürchtet einen weiterem Atomwaffentest oder auch den angekündigten Test der Langstreckenrakete durchführen wird, bleibt abzusehen. Wenn sie schieflaufen sollten, wären auch die Drohungen nicht mehr so ernst zu nehmen. Der Vize-Außenminister Han Song-ryol hatte gerade erst erklärt, man werde weiterhin Atomwaffen entwickeln und nach Anweisung von Kim Jong-un einen Atomwaffentest zu beliebiger Zeit ausführen. Man sei für einen Krieg gerüstet und auch bereit, einen nuklearen Präventivschlag zu machen.

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