Mehr Aufmerksamkeit für Klima-Skeptiker gefordert


Felder mit zahlreichen Windkraftanlagen bei Husum in Schleswig-Holstein (dpa picture-alliance/ Daniel Reinhardt)
Der Ethnologe Werner Krauß hat den Umgang mit Klimaskeptikern in Deutschland kritisiert.

DLF24

Es sei falsch, die Kritik am Klimawandel und an der Energiewende bloß als Exotenmeinung abzutun, sagte er im Deutschlandfunk. Der Klimawandel sei zwar ein wissenschaftlicher Fakt, doch der Umgang damit brauche eine kontroverse Diskussion. Die gebe es in der Öffentlichkeit in Deutschland aber kaum. Die AfD sei die erste Partei, die ein klimaskeptisches Programm habe. In allen anderen Parteien von der CSU bis zur Linken bestehe Konsens, betonte Krauß. Dadurch sei man in der Bundesrepublik in eine Situation gekommen, in der Klimawissenschaftler mehr oder weniger gezwungen würden, politische Entscheidungen zu legitimieren: wie man die Energiewende mache, ob man die Kohle fördere, ob es sinnvoll sei, massenhaft Windräder aufzustellen und sich vegetarisch zu ernähren. Das alles seien aber sehr komplizierte Fragen, die kontrovers diskutiert werden müssten.

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